Archiv der Kategorie: Termine usw.

11. Juni 2016: Soulidarity forever III

12985590_991702940878987_2081912376377626681_nSoul- und Reggae-Allnighter der Löwenfans gegen Rechts – die dritte Auflage. Dieses Mal gehen die Einnahmen (wieder) an die Mondiali Antirazzisti (www.mondialiantirazzisti.org) und (neu) an die Fußballabteilung des ESV Neuaubing (http://www.esv-neuaubing.de/abteilungen/fussball).

An den Plattentellern: Pascal teh Rascal (Soul), Roman Empire (Reggae), Dog Martin (Soul) und einige mehr…
An der Bar: Ethanolhaltige und ethanolfreie Kaltgetränke zu erschwinglichen Preisen
Auf der Tanzfläche: Du.

Aus dem Kochtopf: veganes Gulasch

Beginn ist um 21 Uhr, Ort wie gehabt das Kafe Marat

Fußball im KZ – die „Liga Terezin“ // Film- und Diskussionsabend am 4. Februar

Filmposter_Liga TerezinEin Film- und Diskussionsabend mit den israelischen Filmemachern Oded Breda und Mike Schwartz

Das KZ Theresienstadt diente den Nazis als „Vorzeige­ghetto“. Es war das einzige Lager mit einer Fußballliga. Im Kasernenhof spielten Gefangene gegeneinander, die Nazis nutzten Filmaufnahmen davon für ihre Propaganda. In der „Liga Terezin“ gab es Schieds­richter und handgeschriebene Sportzeitungen, für die Häftlinge war Fußball Ablenkung vom grausamen Alltag. Der Computerspezialist Oded Breda hat auf den Propaganda-Bildern seinen Onkel Pavel entdeckt. Der Israeli wollte mehr erfahren: Er sammelte Informationen und produzierte mit zwei Filmemachern eine Dokumentation über die „Liga Terezin“. Nördlich von Tel Aviv hat Oded Breda eine Gedenkstätte aufgebaut, die an die Liga erinnert. Woche für Woche werden dort Schüler und Jugendspieler gegen Diskriminierung sensibilisiert. Anlässlich des Holocaust-Gedenktages 2016 stellt Breda den Film mit dem israelischen Filmemacher Mike Schwartz in elf deutschen Städten vor.

Filmlänge: 53 Minuten (Sprache Englisch, mit deutschen Untertiteln)

http://www.ligaterezin.com/
https://www.facebook.com/LigaTerezin/

Zum Film- und Diskussionsabend in München im Stadion an der Schleißheimer Straße laden euch herzlich ein: der TSV Maccabi München e.V., die Initative !NieWieder Erinnerungstag im deutschen Fußball und die Löwenfans gegen Rechts.
An der an die Filmvorführung anschließenden Diskussion mit Oded Breda und Mike Schwartz wird auch der Münchner Zeitzeuge Ernst Grube teilnehmen.

Moderation: Lena Deutsch und Peter Kveton, Bayerischer Rundfunk

Unterstützer: Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ und Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Einlass: 18.60 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Stadion an der Schleißheimer Straße, Schleißheimer Str. 82,
80797 München

Löwenfans gegen Rechts – zurück aus der Sommerpause!

Während unsere Profis nicht ganz so erfolgreich in die neue Saison gestartet sind, haben wir, den „Münchner Bürgerpreis für Demokratie – gegen Vergessen“ im Rücken, Einiges vor. In einem kurzen Überblick wollen wir unsere geplanten Aktionen, eigene Veranstaltungen und solche, die wir unterstützenswert finden, mit euch teilen.

Demo „Fight Repression – Fight Racism! Free Paul!“ am 12. September

Am Samstag, den 12. September, treffen wir uns um 14 Uhr am Stachus, um bei der Demo „Fight Repression – Fight Racism! Free Paul!“ zu zeigen, dass antifaschistischer Einsatz notwendig ist und nicht grundlos kriminalisiert werden darf. Unterkünfte für Asylsuchende werden angezündet und hasserfüllte, rassistische Ressentiments vergiften das Internet und die Straßen. Doch häufig sind diejenigen, die sich dem entschieden entgegen stellen, staatlicher Repression ausgesetzt. So sitzt der Münchner Antifaschist Paul seit dem 20. Juli in Untersuchungshaft, weil er bei einer Anti-Pegida-Demo eine zu kurze Fahnenstange bei sich trug. Wir zeigen Solidarität mit Paul und allen anderen AntifaschistInnen, die grundlos unterdrückt und in ihrem Einsatz gegen Faschismus und Fremdenhass behindert werden.

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Buchvorstellung „Zurück am Tatort Stadion“ und Weißwurstfrühstück vor dem Ama-Spiel am 24. Oktober

Vor dem Ama-Spiel am 24. Oktober gegen den TSV Buchbach laden wir zur Buchvorstellung von „Zurück am Tatort Stadion“ mit Pavel Brunßen, Chefredakteur des Transparent Magazins und Mitautor, im Fanheim ein. In „Zurück am Tatort Stadion“ werfen verschiedene AutorInnen einen Blick auf Diskriminierung und Gewalt im Fußball und zeigen Gegeninitiativen in der Fußballszene.

10:30 Uhr | Weißwurstfrühstück

11:00 Uhr | Buchvorstellung und anschließende Diskussion

14:00 Uhr | Spiel des TSV 1860 München II – TSV Buchbach

Wer kommen möchte, mag bitte zu unserem Facebook-Event oder per E-Mail an info@lfgr60.de zusagen, damit wir die Weißwurstmenge (auch vegan) planen können.

Netzwerktreffen der Fußballfans gegen Homophobie am 10. und 11. Oktober in München

Ende Juli erreichte uns eine Mail aus Berlin: Die Fußballfans gegen Homophobie waren auf der Suche nach einem Austragungsort für ihr Netzwerktreffen im Oktober und baten die Löwenfans gegen Rechts um Hilfe. So machten wir uns auf die Suche nach geeigneten Räumen in München und konnten schließlich nach einigem Hin und Her grünes Licht nach Berlin geben. Wir freuen uns sehr, dass das Treffen in München stattfinden kann und sind gespannt auf ein Wochenende mit netten Menschen und interessanten Impulsen zum Thema Homophobie im Fußball. Alle sind natürlich herzlich eingeladen am Treffen und/oder der Party teilzunehmen. Schreibt uns dazu bitte eine kurze E-Mail an info@lfgr60.de, dann leiten wir Euch die Infos weiter.

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Flüchtlingsprojekt

Nachdem unser Versuch, ein Fußballtraining für Flüchtlinge auf den Sportplätzen des TSV 1860 aufzubauen, leider gescheitert ist, starten wir einen neuen Anlauf: Wir wollen einen offenen Treffpunkt für Flüchtlinge in Giesing anbieten. Wir hoffen, dass unsere Idee diesmal zur Umsetzung kommt und halten euch auf dem Laufenden.
Eine andere Aktion, die Flüchtlinge willkommen heißt, haben einige Löwenfans für das Spiel am 27. September gegen Red Bull Leipzig gestartet. Unter dem Motto „München hält zam“ laden Löwenfans Flüchtlinge ins Stadion ein. Die Idee: Jeder Löwenfan kauft zusätzlich zum eigenen Ticket ein weiteres Ticket für einen Flüchtling. Wer sich an der Aktion beteiligen will, findet alle Infos auf Facebook. Fast 700 Löwenfans haben bereits zugesagt – Wir freuen uns, dass so viele Löwenfans die Flüchtlinge mit offenen Armen begrüßen!

Zwischen Abgrund und Aufbruch – Ein Vortragsabend über Antisemitismus im Fußball mit Ronny Blaschke

Immer wieder sagen Funktionäre: Der Antisemitismus in den Stadien sei verschwunden. Ronny Blaschke beschreibt eine andere Wahrnehmung: Der Berliner Journalist macht anhand vieler Vorfälle aus jüngerer Vergangenheit deutlich, wie sich die Judenfeindschaft im Fußball gewandelt und verlagert hat – verschwunden war sie nie. Er klärt über Hintergründe auf und nennt Beispiele, wie das Medium Fußball gegen Antisemitismus genutzt werden kann. Ronny Blaschke stellt außerdem die jüdische Sportbewegung vor – Im Sommer 2015 finden die europäischen Makkabi-Spiel erstmals in Berlin statt.

Zu dem Vortragsabend im Rahmen des Erinnerungstags im deutschen Fußball laden die Löwenfans gegen Rechts, der TSV Maccabi München e.V. und der Kurt Eisner Verein ein.

Ort: Vereinsheim des TSV Maccabi München, Riemer Straße 300, 81829 München

Zeit: Freitag, 6. Februar 2015, 18.60 Uhr

Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Flyer Ronny Blaschke

„Blut muss fließen“ – Film und Diskussion am 19. Januar 2015

Hochbrisant ist das Material, das Thomas Kuban zusammengetragen hat: Mit versteckter Kamera drehte der Undercover-Journalist bei Neonazi-Konzerten. Ein Lied begegnete ihm dabei immer wieder: „Blut muss fliessen, knüppelhageldick, und wir scheiße auf die Freiheit dieser Judenrepublik“.

Peter Ohlendorf veröffentlicht die Aufnahmen seiner Dokumentation „Blut muss fliessen“ (2012, 87 Minuten). Nach dem Film gibt es ein Gespräch mit ihm.

Ort: Stadion an der Schleißheimer Straße, Schleißheimer Str. 82, 80797 München

Zeit: Montag, 19. Januar 2015, 20 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Erinnerunsgtags im deutschen Fußball 2015.

Mit freundlicher Unterstützung durch das Stadtjugendamt/Jugendkulturwerk

Flyer - Blut muss fliessen

„Nationalsozialismus und Widerstand in München“ – Stadtführung mit den Löwenfans gegen Rechts am 9.11.2014

BriennerstraßeIm Sterneckerbräu in München kam Adolf Hitler erstmals in Kontakt mit der DAP. Im Hofbräuhaus verkündete er 1920 das 25-Punkte-Programm der NSDAP. Auf dem Königsplatz wurden am 10. Mai 1933 Bücher der „Reichsfeinde“ verbrannt. Im Saal des Alten Rathauses rief Joseph Goebbels am 9.11.1938 zum Pogrom gegen die Juden auf. Im Wittelsbacher Palais wurden 1943 die Mitglieder der „Weißen Rose“ gefangen gehalten und verhört.

Steffi Dilba, Stadtführerin und aktiv bei den Löwenfans gegen Rechts, wird u.a. zu diesen Orten führen und Hintergründe dazu erzählen. Daneben werden aber auch Orte aufgesucht, die mit dem Widerstand gegen das Naziregime verbunden sind; zudem wird der Umgang der Stadt München mit ihrer Geschichte von 1933-1945 beleuchtet.

Treffpunkt ist um 14 Uhr am Fischbrunnen am Marienplatz. Der Spaziergang dauert etwa 2 Stunden.
Die Teilnahmegebühr beträgt 6€ (die als Spende an die Löwenfans gegen Rechts gehen).
Anmeldungen bei Steffi Dilba unter stephanie@lfgr60.de bzw. unter 0170 1680 320

Die Löwenfans gegen Rechts und das Fanprojekt München laden ein: Diskussion zu Rassismus, Diskriminierung und Rechtsradikalismus im Fußball

Die Löwenfans gegen Rechts und das Fanprojekt München laden herzlich zu einer Veranstaltung zum Thema „Rassismus, Diskriminierung und Rechtsradikalismus im Fußball – Beispiele aus Osteuropa“ am 17. Oktober um 18.60 Uhr im Gewerkschaftshaus ein. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der FARE-Aktionswochen.

Peter Römer, Mitglied bei BAFF und bei FARE, Groundhopper sowie Autor beim TRANSPARENT-Magazin, wird einen Überblick über die Situation im osteuropäischen Fußball geben.

Anschließend berichten Jacek Purski, Mitbegründer der polnischen „NEVER AGAIN“-Association und Mitglied des FARE-Osteuropa-Entwicklungsprogramms, und Goran Grosman,  Mitglied der White Angels Zagreb und Direktor der FSE-Antidiskriminierungsabteilung, aus ihren Ländern und von ihrer Arbeit.

Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

rassismusosteuropa

Fußball und Brasilien – Buchvorstellung: „Fußball in Brasilien: Widerstand und Utopie Mythen und Helden, Massenkultur und Proteste“

Brasilien

Viele Fußballfans können es kaum noch erwarten: Am 12. Juni 2014 startet die Weltmeisterschaft in Brasilien. Doch bei all der Leidenschaft, die viele Menschen beim Thema Fußball an den Tag legen, gibt es am Fußballsport einiges zu kritisieren. So reagierte die westliche Welt empört über die Aussiedlung von Menschen für Stadionplätze, die Ausbeutung der Arbeiter*innen bis hin zum Tod in Brasilien und Katar.

Dieses und weitere Situationen nimmt der Kurt-Eisner-Verein nun zum Anlass, um in Kooperation mit den „Löwenfans gegen Rechts“ das Buch „Fußball in Brasilien: Widerstand und Utopie“ vorzustellen.

Dazu wird der Auslandsbüroleiter Gerhard Dilger aus São Paulo anreisen, der Mitherausgeber des Buches ist. Die Herausgeber*innen haben in dem Buch (erschienen 2014 in der Reihe „luxemburg stiftung“ des VSA-Verlages) gemeinsam mit vielen anderen Autor*innen Aspekte des brasilianischen Fußballs und des Fußballs weltweit zusammengetragen.

Eine Veranstaltung des Kurt-Eisner-Vereins in Kooperation mit den Löwenfans gegen Rechts

Mehr Infos, Details zum Buch und Flyer zum Download unter http://www.by.rosalux.de/event/50598/fussball-und-brasilien.html

„!Nie wieder – 10. Erinnerungstag des Fußballs“ und die Löwenfans gegen Rechts als Gründungsmitglieder dabei…

Am Wochenende fand im Haus des Landessportbund Hessen e.V. die Versammlung „Nie wieder!“ zum Erinnerungstag im deutschen Fußball statt. Hierzu ein interessanter Beitrag von DFB-TV.

Programm – ! Nie wieder – Versammlung 10.-12. Januar 2014
10-Jahre-NIE-WIEDER
Auch wir von Löwenfans gegen Rechts waren Teilnehmer der Versammlung. Warum?

Der 60. Gedenktag
Am 27. Januar 1945 rückten Truppen der UdSSR in Auschwitz ein und betraten das Gelände des KZ. Was sie dort sahen, war schlimmer als alles, was sie bisher für Propaganda gehalten hatten. Der 27. Januar gilt seither als Tag der Befreiung der Gefangenen von Auschwitz und wird als Gedenktag der Opfer des millionenfachen, industriell durchgeführten Massenmordes der »Herrenmenschen«-Diktatur, als Shoah°-Gedenktag begangen.

Am 27. Januar 2004 fanden in mehreren Fußballstadien in Italien Benefizspiele statt unter dem Motto »27. Januar: Tag des Erinnerns, um nicht zu vergessen« (vgl. Süddeutsche Zeitung, 23.1.2004, Birgit Schönau interviewt Riccardo Pacifici).

Der 27. Januar 2005 war der 60. Jahrestag. Die DFL hat die Vereine aufgefordert, in den Stadien auf diesen Tag hinzuweisen und insbesondere der Fußballspieler und anderer Sportler unter den Opfern zu gedenken. Da die Zahl »60« für uns etwas Besonderes darstellt, und wegen der wenig rühmlichen Vergangenheit unseres Clubs, freuen wir uns auch ganz besonders, dass der TSV sich an der Aktion beteiligt hat.

27. Januar 2005 – Vorgeschichte
Mit Interesse lasen wir den Bericht der SZ über die Aktion in Italien. Wir fragten uns, warum ausgerechnet in einem Land, das für große Probleme mit rechtsradikalen Fans bekannt ist, so eine Aktion stattfindet und weite Unterstützung findet, bei uns jedoch, in dem Land, dessen Regierung damals den Massenmord in den KZs befohlen hat, nicht. Nachdem wir als Löwenfans mit aussichtslosen Aktionen vertraut sind, schrieben wir kurzerhand die Italien-Korrespondentin der SZ an und erhielten prompt Antwort: In gleicher Sache hätten Leute vom Kuratorium der evangelischen Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau angefragt. Sie schlug vor, dass wir uns am besten mit dem Kuratorium kurzschließen. Bald darauf fanden erste Treffen statt. Es gab keine Vorbehalte, keine Fragen nach Glauben oder Kirchenzugehörigkeit, was wir so nicht unbedingt erwartet hatten. Vermutlich hat uns die Gemeinsamkeit im Umgang mit eigentlich aussichtslosen Aktionen von Anfang an verbunden – Eberhard Schulz, Religionspädagoge, meinte, er hätte mit seinen Schülern gewettet, dass er es schafft, dass in allen Stadien der 1. und 2. Bundesliga auf den 60.Gedenktag hingewiesen wird, und dass alle Vereine dazu einen Artikel in ihrem Stadionheft abdrucken. Seine Zuversicht begründete er damit, dass gute Sachen eben immer funktionieren. Also bereiteten wir gemeinsam Ansprache und Artikel vor, und Eberhard Schulz setzte sich mit Sportbund, DFB und DFL in Verbindung – aus dieser Aktion entstammt übrigens auch der 2005 erstmals verliehene »Julius-Hirsch-Preis«.

DFL
Nach langen Verhandlungen hat am 17. Januar 2005 die DFL an die Vereine der 1. und 2. Bundesliga den Wunsch und die Aufforderung verlauten lassen, am Spieltag um den 27. Januar 2005 auf den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch Soldaten der Roten Armee, hinzuweisen. Beigefügt waren unsere Texte für die Stadiondurchsagen und für die Stadionhefte. Die Vereine machten mit – trotz der Kürze der Vorbereitungszeit – und verlasen folgende Botschaft:

Gedenken, um nicht zu vergessen
Der 27. Januar ist der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.
Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit, vor genau 60 Jahren. Wir, die Vereine der Bundesliga und die Fans, gedenken heute der Opfer.
Wir gedenken derer, die aus Gründen ihres Glaubens, ihrer Herkunft und ihrer Überzeugung aus den Vereinen ausgeschlossen wurden – viele von ihnen starben später in den Konzentrationslagern. Wir nehmen diesen Gedenktag zum Anlass, auf die Verantwortung des Sports für die Völkerverständigung und für die Integration unserer ausländischen Mitbürger hinzuweisen.
Wir sagen deutlich »Nein« zu Ausgrenzung, Hass und Gewalt – im Stadion und außerhalb.

Seit 2005 findet der Erinnerungstag im Fußball hier in Deutschland statt!

In Frankfurt haben wir nun das 10-Jährige gefeiert, durften Riccardo Pacifici kennenlernen, waren Teil der Festveranstaltungen und hatten – wie es sich für echte Löwen gehört – auch eine Menge Spaß am Feiern! Herzlichen Dank auch nochmals an dieser Stelle dem Organisationskommitee und dem Hessischen Landessportbund sowie allen Partnern und Unterstützern.

(Text unter Einbeziehung unserer alten Webseite – (c) J.K. + Ulla)

Filmabende im Farbenladen

Am Wochenende (Freitag bis Sonntag) zeigen wir im Farbenladen jeweils um 18.60 Uhr eine der Dokumentationen von Aljoscha Pause zu „Homosexualität im Fußball“:

Freitag, 25. Oktober, 19 Uhr
Filmvorführung: „Das große Tabu. Homosexualität & Fußball“
Film von Aljoscha Pause, 2008

Samstag, 26. Oktober, 19 Uhr
Filmvorführung: „Tabubruch. Der neue Weg von Homosexualität im Fußball“
Film von Aljoscha Pause, 2009

Sonntag, 27. Oktober, 19 Uhr
Filmvorführung: „Fußball ist alles. Auch schwul“

Film von Aljoscha Pause, 2011

Für seine beiden Filme zu „Homosexualität und Fußball“ wurde Aljoscha Pause 2010 in der Rubrik „Information & Kultur/Spezial“ mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. 2010 erhielt er zudem für „Tabubruch – Der neue Weg von Homosexualität im Fußball“ den Alternativen Medienpreis.

FARE Aktionswochen 2013: „Homosexualität und Homophobie im Fußball“

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Im Rahmen der FARE Aktionswochen 2013 (organisiert vom Netzwerk „Football Against Racism in Europe“) widmen sich die Löwenfans gegen Rechts Ende Oktober dem Thema „Homosexualität und Homophobie im Fußball“. Mit der Veranstaltungsreihe wollen wir für das Tabuthema „Homosexualität im Fußball“ sensibilisieren, wollen dazu homosexuelle Sportler vorstellen, wollen Formen der Diskriminierung gegenüber sexuellen Minderheiten im Sport aufzeigen und wollen Fußballfans, aber auch alle anderen Menschen, auffordern aktiv gegen Homophobie einzutreten. Denn es gibt wohl kaum einen Bereich der Gesellschaft, in welchem die Teilnahme Homosexueller so unnormal erscheint wie im Männerfußball. Homophobe und sexistische Verhaltensmuster sind in den Fußballstadien Deutschlands stark präsent, und der Gebrauch des Wortes „schwul“ als Schimpfwort bzw. Beleidigung dort ist gang und gäbe.

Programm:

22. bis 30. Oktober, Öffnungszeiten täglich von 16 Uhr bis 22 Uhr
Ausstellung „Gegen die Regeln – Lesben und Schwule im Sport“
Die Wanderausstellung der European Gay & Lesbian Sport Federation (EGLSF) porträtiert berühmte und weniger bekannte homosexuelle Sportlerinnen und Sportler (u.a. Amelie Mauresmo, Billie Jean King, Greg Louganis, John Blankenstein, Judith Arndt, Justin Fashanu, Marcus Urban und Martina Navratilova) und informiert über die vielfältigen Diskriminierungen, mit denen Schwule und Lesben im Sport leben – aber auch über die große Chance, die der Sport ihnen bietet, ihr Leben selbstbewusst zu gestalten.

Donnerstag, 24. Oktober, 19 Uhr
Lesung: „Seitenwechsel. Coming out beim Fußball“ mit Tanja Walther-Ahrens (ehem. Bundesliga-Fußballspielerin, Delegierte der EGLSF bei FARE, ausgezeichnet mit Tolerantia-Preis 2008, Mitglied der DFB-Kommission für Nachhaltigkeit)

Montag, 28. Oktober, 19 Uhr
Podiumsdiskussion: „Homosexualität und Homophobie bei Fußballfans“
u.a. mit Vertretern der „Fußballfans gegen Homophobie“, der Queer Football Fanclubs (QFF), von BAFF und den MonacoQueers

Mittwoch, 30. Oktober, 19 Uhr
Lesung und Vortrag: Ronny Blaschke (Sportjournalist, Ehrenpreisträger Julius Hirsch 2013) liest aus seinem Buch „Versteckspieler“ und geht dabei ausführlich auf das journalistische Versagen bezüglich Homosexualität im Sport ein.

Ort für alle Veranstaltungen: Feierwerk Farbenladen, Hansastraße 31, 81373 München (www.feierwerk.de)

Unsere Partner sind:
FARE (Football Against Racism in Europe)
BAFF (Bündnis Aktiver Fußballfans)
QFF (Queer Football Fanclubs)
Fanprojekt München
Streetboys Team München e.V.
Queerpass Bayern
MonacoQueers
Fußballfans gegen Homophobie

Sechzgerfest am 10. August 2013 am Trainingsgelände

Von Fans für Fans: PRO1860 veranstaltet das „Sechzgerfest“ am 10. August am Trainingsgelände des TSV 1860. Bitte teilen und weitersagen!

…. und natürlich zahlreich erscheinen.

Die Löwenfans gegen Rechts werden wieder im Pavillion „Fahnen malen“ für Kinder anbieten.

Wir sehen uns dort!