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Löwenfans gegen Rechts gewinnen den Fair Play Cup in Wien

Bei unserer fünften Teilnahme am Ute Bock Cup in Wien hat es endlich mal mit einem Titelgewinn geklappt: Dank einer überragenden Mannschaftsleistung konnten wir den Fair Play Cup 2019 mit nach Hause nehmen!
Dabei war die Ausgangsposition nicht ganz leicht, denn wir mussten gleich auf drei Stammspieler*innen verzichten, die aufgrund familiärer Verpflichtungen nicht mitfahren konnten. Dafür wurde unser Team mit einigen Neuzugängen gezielt verstärkt.
Im ersten Spiel der Gruppenphase kam es gleich zu einem Zusammentreffen mit dem Finalgegner des letzten Jahres, dem Team von Flucht nach vorne. Dabei stellte Neuzugang Valli, der erst zwei Tage zuvor als Exillöwe aus Würzburg verpflichtet werden konnte, gleich seine herausragenden Qualitäten im Tor der Löwenfans gegen Rechts unter Beweis. Das Zusammenspiel der jungen Truppe klappte noch nicht auf allen Positionen zu 100%, mit dem 0:0 konnten wir zufrieden vom Platz gehen. Es folgten zwei unglückliche Niederlagen gegen den Verein Gin und die Kickaz, wobei die mangelnde Chancenverwertung das größte Problem darstellte. Duch das Zusammenspiel lief immer besser, so dass wir nach einer verdienten Mittagspause hochmotiviert in den Fair Play Cup starteten.
Endlich platzte auch vorne der Knoten, und mit einem verdienten 1:0 durch den Schalker Philipp gewannen wir das Achtelfinale gegen Natuleya. Weiter ging’s gegen das Team Arena. Beflügelt von der ausgelobten Prämie – für jede Runde, die das Team weiterkommen sollte, würde es Spritzer für alle geben – gelang gegen Arena ein 2:1. Jetzt lief es im Team Weiß-blau!
In einem taktisch wie technisch hochwertigen Spiel gegen das Team Ballesterer (immerhin ehemaliger Ute Bock Cup-Sieger!) erzielte Lokalmatador Jürgen nach einer Traumvorlage von Nadine das einzige Tor des Spiels – und so standen wir im Finale gegen Queer Base. Obwohl gezeichnet vom langen Tag, gaben die Spieler*innen noch einmal alles und konnten dieses verdient mit 2:0 für sich entscheiden. Der Titelgewinn wurde anschließend noch gebührend im legendären Flag gefeiert…
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen, die diesen Titelgewinn möglich gemacht haben, allen voran den Spieler*innen Andi, Andrusch, Christian, Jürgen, Martin, Moritzi, Nadine, Paul, Philippinho, Sylvie und Valli sowie den Freund_innen der Friedhofstribüne, die wieder einmal eine wunderschöne Veranstaltung auf die Beine gestellt haben!
Nächstes Jahr greifen wir nach dem Pokal mit der Fledermaus!

Gedenkstättenfahrt des Fanprojekts München

Das Fanprojekt München führt Anfang Juli eine Gedenkstättenfahrt nach Österreich durch. Neben einer Führung durch die KZ-Gedenkstätte Mauthausen stehen eine Stadtführung durch Linz und ein Besuch des Gedenkorts Schloss Hartheim auf dem Programm.

Es gibt noch freie Plätze.
Mehr Informationen über die Fahrt findet Ihr in der Anlage oder bekommt Ihr bei den Mitarbeitern vom Fanprojekt.

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Verwendung des Erlöses der Soulidarity Forever-Party 2019

Wie angekündigt, geben wir den gesamte Erlös aus unserer grandiosen „Soulidarity Forever“-Party weiter, und zwar an zwei Personen aus den eigenen Reihen, die unser Mehrheitsgesellschafter bzw. dessen Beauftragte in juristische Auseinandersetzungen gezogen haben, an einen Löwenfreund, der ebenfalls noch Anwaltskosten zu tragen hat, sowie an den Heimatstern e.V.
(An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle, die mit uns gefeiert, getrunken, getanzt und gespendet haben!)

Der Heimatstern e.V. unterstützt seit 2016 Menschen in Not, indem er Entwicklungshilfe in Afrika leistet und Projekte z.B. in Griechenland und in Rumänien, aber auch vor Ort in München umsetzt. Da das Team ehrenamtlich arbeitet, gehen alle Spenden vollständig in die Hilfsprojekte.
Was hat das mit Fußball zu tun?
Gerade in den Begrüßungscamps in Griechenland, aber auch andernorts, spielt Fußball als Ablenkung, Freizeitbeschäftigung sowie zur Integration eine große Rolle. Mit den Spendengeldern sollen daher auch Fußbälle, Sporthemden und Schuhe bezahlt werden.

Wie Ihr den Heimatstern e.V. unterstützen könnt (wenn ihr wollt), erfahrt Ihr unter folgendem Link: https://www.heimatstern.org/

In Kürze wollen wir auch eine Spendenaktion starten und Kleidung, Schuhe sowie Fußballequipment sammeln. Dazu bald mehr…

Stammtisch am 7. Mai 2019

Wir laden alle Löwenfans herzlich zu unserem nächsten Stammtisch ein:

Wie immer treffen wir uns am Dienstag, dem 7. Mai 2019, um 18.60 Uhr im Fanheim am Louisoder-Spielplatz in Obergiesing (Eingang über Herzogstandstraße).

Bis dahin: Auf die Löwen!

Demokratie braucht Meinungsfreiheit!

Das Recht auf Meinungsfreiheit und Satire ist für eine lebendige Demokratie unverzichtbar. Auch dafür stehen wir als Löwenfans gegen Rechts seit vielen Jahren ein. In den letzten Tagen sind wir für die Produktion eines T-Shirts kritisiert worden, welches das Motiv eines Doppelhalters zeigt, der auf der Website der KGaA nach dem Heimspiel gegen den VfR Aalen im Februar zensiert worden war. Über diesen Fall von Zensur wurde in den Medien bereits berichtet ((1) (2) (3)). Hasan Ismaik hat auf seiner Facebook-Seite am 13. März 2019 selbst dazu geantwortet, dass er „für Meinungsfreiheit in der Löwenfamilie“ stehe (4). 

Die KGaA hingegen hat sich von der Zensur bis heute nicht distanziert. Umso paradoxer erscheint uns daher die Stellungnahme der beiden Geschäftsführer vom 11. April. In dieser Stellungnahme fordern sie u. a.: „Meinungsfreiheit sollte daher eine Selbstverständlichkeit sein.“ (5). Ebenso drücken sie ihre Enttäuschung über uns Löwenfans gegen Rechts aus, da wir mit dem T-Shirt-Verkauf eine weitere Eskalation zwischen den Fans „billigend in Kauf nehmen“ würden. Für uns blanker Hohn. Die Geschäftsführer der KGaA vermeiden es, kommerzielle Internet-Blogs konkret zu benennen, auf denen bei 1860 ehrenamtlich tätige Personen beleidigt, diffamiert und bedroht und sogar Morddrohungen toleriert werden. Wir selbst dagegen werden namentlich an den Pranger gestellt, weil wir zuvorderst das Recht auf Meinungsfreiheit und Satire leben und verteidigen. Wird hier etwa mit zweierlei Maß gemessen? 

Wo ist das Engagement unserer Geschäftsführer, wenn Nazis im Stadion auf dem Zaun sitzen? Wo ist das Engagement der KGaA-Verantwortlichen, wenn sich Rechtsextreme im Umfeld des Stadions herumtreiben? Wo ist eine deutliche Positionierung gegen Diskriminierung, die über Lippenbekenntnisse hinausgeht? Wo sind die Erklärungen der Geschäftsführer der KGaA bzgl. Beleidigungen, Beschimpfungen und Bedrohungen gegen Amtsträger des Muttervereins? Die Verantwortlichen der KGaA sollten sich entscheiden, ob sie uns als Feigenblatt oder als Prügelknaben gebrauchen wollen.

Am Rande möchten wir noch erwähnen, dass auch versucht wird, uns juristisch unter Druck zu setzen. Dies wird an unserer Haltung nichts ändern und wir werden uns dagegen zur Wehr setzen – auch aufgrund des überwältigenden Feedbacks aus der gesamten Löwen-Fanlandschaft sowie von Fußallfans aus anderen europäischen Städten. Um der KGaA trotz aller Kritik entgegen zu kommen, werden wir die produzierten T-Shirts nicht verkaufen, sondern verschenken.

Löwenfans gegen Rechts am 12. April 2019

PS: Spenden für die Jugendmannschaften werden wir selbstverständlich gerne annehmen!

(1) https://www.focus.de/sport/fussball/aus-vorsicht-oder-auf-anweisung-auf-homepage-tsv-1860-loescht-anti-ismaik-banner_id_10351305.html

(2) https://www.faszination-fankurve.de/index.php?folder=sites&site=news_detail&news_id=19818

(3) https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.in-gruenwalder-stadion-gezeigt-auf-homepage-tsv-1860-zensiert-anti-ismaik-banner.0111917a-eecc-4868-ab4b-4694a5a66c25.html

(4) https://www.facebook.com/ismaik1860/photos/a.1527398757284204/2352667761423962/?type=3&theater

(5) http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4303.htm

Nazis und der TSV

Nach der allgemeinen Bestürzung über den Doppelabstieg im Jahr 2017 und erst recht in der Euphorie der vergangenen Saison ist das Thema „Neonazis bei 1860“ in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet geblieben. Wer die vergangene Saison, die Stimmung im Sechzger, miterlebt hat, für den ist dies ein Stück weit verständlich.

Dennoch begrüßen wir es sehr, dass die Thematik seit dem letzten Heimspiel wieder öffentlich diskutiert wird. Denn neonazistische Anhänger der Partei „III. Weg“, der NPD, der Hammerskins oder anderer einschlägiger Organisationen waren nicht nur in der Arena in Block 132 präsent – sie sind es auch heute in Westkurve und Stehhalle.

Der jüngste Vorfall um Ronny W. – aufmerksame Fans hatten den Ordnungsdienst auf dessen rechtsradikales Tattoo (ein Schriftzug mit dem Namen des Blood and Honour-Gründers Ian Stuart) hingewiesen, woraufhin er aus dem Stadion gebracht wurde – ist nur ein Beispiel unter vielen. Dass die Gesinnung von Ronny W. von DB24 relativiert wird, ist für uns unverständlich, da doch seine öffentlich einsehbare Facebook-Seite mehr als eindeutig ist.

Wir freuen uns über die Ankündigung des TSV 1860-Geschäftsführers Michael Scharold „alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen zu ergreifen“. Außerdem verweisen wir auf die Broschüre „Kein Spielraum für Rechtsradikalismus“, die der TSV 1860 auf seiner Website zum Download zur Verfügung stellt, und hoffen, dass die Presseerklärung erst der Anfang ist. Wir bedanken uns ausdrücklich bei den engagierten Fans, die sich gegen rechtsradikale und zum Teil auch verfassungsfeindliche Symbole im Stadion zur Wehr setzen. Gerne mehr davon.

Fieberwahn – wie der Fußball seine Basis verkauft

Wir laden recht herzlich zur Lesung & Diskussion mit dem Autoren und freien Journalisten Christoph Ruf. Thema ist sein neues Buch „Fieberwahn – wie der Fußball seine Basis verkauft“, das auch unserem Lieblingsinvestor H. Ismaik ein ganzen Kapitel widmet.

Wann? Dienstag 13.3.2018, 18:60 Uhr
Wo? Riff Raff, Tegernseer Landstr. 96
Eintritt frei, Spenden erwünscht!

Hier der Klappentext:

Hinter der glitzernden Fassade des Profifußballs brodelt es. Fans fühlen sich entmündigt und schikaniert, die Proteste gegen Kommerzialisierung und Kollektivstrafen nehmen an Vehemenz zu und werden längst nicht nur von Ultras getragen. An der Basis, von den Amateurvereinen bis zur 3. Liga, wächst die Wut auf Verbände, die sich nur noch um die Branchenriesen kümmern. Und vor der Tür lauern Veränderungen, die das Ende des Volkssports Fußball einläuten. Christoph Ruf hat mit Fans, Funktionären und Trainern gesprochen. Sein Fazit: Der deutsche Fußball sägt gerade den Ast ab, auf dem er sitzt.

Mehr unter: http://www.werkstatt-verlag.de/?q=node%2F988

Soulidarity Forever V

Hier ist unser fünfter Soul-und Reggae-Allnighter zugunsten von antirassistischen Fußballprojekten – vor allem der MONDIALI ANTIRAZZISTI!

Von den Plattentellern gibts auch diesmal Northern Soul, 60s Soul, Modern Soul, Reggae, Ska und Rocksteady.

An der Bar bekommt ihr wie üblich eine gesunde Mischung aus Bier, Weißweinschorle und Borghetti zu günstigen Preisen. Zu früher Stunde wird es außerdem auch etwas zu Essen geben.

Der Eintritt ist wie üblich gegen Spende.

DJs: Pascal Teh Rascal (Soul), Doc Martin (Soul), Roman Ämpeier (Reggae, Rocksteady, Ska), tbc.

Zeit: 16.3.2018 ab 20:00 Uhr.
Ort: Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 102.

Löwenfans gegen Rechts

PS:

Einlassvorbehalt:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisation angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

„Ein deutsches Mädchen – Mein Leben in einer Neonazi-Familie“, Buchvorstellung 25.01.2018

Einladung zur Buchvorstellung
„Ein deutsches Mädchen – Mein Leben in einer Neonazi-Familie“

Im Oktober letzten Jahres veröffentlichte Heidi Benneckenstein ihre Autobiographie „Ein deutsches Mädchen – Mein Leben in einer Neonazi-Familie“.

Mittlerweile hat es der spannende Einblick in rechtsradikale Lebensrealitäten bereits in die eine oder andere Bestsellerliste geschafft. Wir freuen uns, Heidi am 25. Januar für eine Vorstellung ihres Buches und ein ausführliches Gespräch zu Gast zu haben!

Die Veranstaltung der Löwenfans gegen Rechts findet im Rahmen des „Erinnerungstags im deutschen Fußball“ der Initiative !NieWieder statt (http://www.niewieder.info).

Den Klappentext des Buches, das im Klett-Cotta Verlag erschienen ist, findet Ihr hier:
https://www.klett-cotta.de/buch/Tropen-Sachbuch/Ein_deutsches_Maedchen/84799

Zeit:            25. Januar 2018
Uhrzeit:      18.60 Uhr
Ort:             Gewerkschaftshaus, Ludwig-Koch-Saal
Eintritt:      frei, Spenden überaus willkommen

Wir freuen uns über Eurer zahlreiches Erscheinen!
info@lfgr60.de
https://www.facebook.com/lfgr60.de

 

Nächster Stammtisch am Dienstag, 9. Januar 2018

Unser nächster Stammtisch findet am Dienstag, dem 9. Januar 2018, ab 18.60 Uhr im Fanheim statt. Das Fanheim ist am Louisoder-Spielplatz in Obergiesing – Zugang über die Herzogstandstraße zwischen Deisenhofener und Kesselbergstraße (U2 Silberhornstraße).

Kommt vorbei!

 

Ausstellung „Sechzge, Oide! Mit Leib und Seele Löwin“ vom 15. bis zum 30. September 2017 im Flo**

Unsere Fotoausstellung „Sechzge, Oide! Mit Leib und Seele Löwin“ geht in die vierte Runde: Vom Freitag, dem 15. September 2017, bis zum Samstag, dem 30. September 2017, sind wir zu Gast im Flo** (St. Martin-Straße 2, direkt an der U-Bahn-Haltestelle Silberhornstraße).

 

© Anne Wild | www.annewild.de

Offizielle Eröffnung ist am Freitag, 15. September, um 17 Uhr (vor dem Spiel 1860 – Fürth II).
Anwesend sind neben uns Löwenfans gegen Rechts hoffentlich viele der portätierten Frauen und Mädchen sowie Vertreter unseres Lieblingsvereines.
Natürlich haben wir auch den Ausstellungskatalog dabei, den es für 10€ zu kaufen gibt.
An diesem Tag sowie am 30. September könnt Ihr vor und nach dem Spiel der Löwen zusätzlich unsere wunderbaren T-Shirts, Kapuzenpullis, Feuerzeuge, Mützen, Pins und Aufnäher erwerben.
Bier und andere Getränke gibt es ausreichend und zu günstigen Preisen.

An den anderen Tagen ist die Ausstellung täglich von 16 Uhr bis 20 Uhr zu besichtigen.

Der Eintritt ist frei.

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Über die Ausstellung:
Sechzig Portraits – sechzig Frauen und Mädchen – sechzig Löwinnen.

Mit der Fotoausstellung „Sechzge, Oide! Mit Leib und Seele Löwin“ zeigen die Löwenfans gegen Rechts, dass Frauen und Mädchen einen festen Platz unter den Sechzgerfans haben.

Porträtiert wurden die Löwinnen von der Fotografin Anne Wild, die selbst seit vielen Jahren Anhängerin ist. Ergänzend dazu haben die Mädchen und Frauen ihre persönlichen Fangeschichten erzählt: Wie sie Löwenfans geworden sind, was ihnen bei 1860 gefällt (und was nicht) und welches Spiel sie nie vergessen werden…

Entstanden sind sechzig Portraits mit Bild und Text. Sie zeigen Frauen und Mädchen, die sich, so unterschiedlich sie sind, über eines einig sind: Sechzig ist der geilste Club der Welt!

Da ist die 35-jährige Annika, deren schönstes Erlebnis bei Sechzig war, als Gabor Kiraly ihre kleine Tochter auf den Arm nahm. Die 25-jährige Christina, deren ganze Familie aus Bayernfans besteht und die sich irgendwann dachte: „Jemand muss hier doch auch für die Blauen sein.“ Oder die 50-jährige Brigitte, die beim Aufstieg 1994 „drei Tage lang im Delirium“ war.

Die Frauen und Mädchen wollen ihre Leidenschaft für Sechzig zeigen. Das erfährt man in den Texten und man sieht es an dem Lächeln, mit dem sie in die Kamera blicken. Weil Fußball eben nicht nur Männersache ist!

Zur Ausstellung ist ein Katalog mit allen Porträtfotos und Interviews erschienen. Weiterlesen

In eigener Sache:
Ulla Hoppen – eine von uns, eine von Sechzig

Seit Ulla Hoppens Antrag „Kündigung des Kooperationsvertrags“ durch die Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V. mit 76,89 Prozent der Stimmen demokratisch legitimiert wurde, ist sie Diffamierungen, Verunglimpfungen und regelrechten Hasstiraden ausgesetzt.

Diese werden insbesondere durch den Blog dieblaue24 geschürt. Blogbetreiber Oliver Griss stellte Ulla Hoppens Antrag nicht nur unsachlich und wahrheitswidrig dar, sondern blies regelrecht zu einer Hetzjagd gegen die rund um und im Verein engagierte und couragierte Frontfrau unserer Faninitiative. In hunderten Kommentaren wird sie dabei aufs Übelste beleidigt. Von sexistischen Kommentaren, über plumpe Beleidigungen, bis hin zur Unterstellung von Fremdenfeindlichkeit, findet sich hier ein vielfältiges Spektrum an Äußerungen weit unterhalb dessen, was wir als fairen und sportlichen Umgang miteinander bezeichnen. Ebenso lassen es sich auch rechte Hetzer nicht nehmen, die Gunst der Stunde zu nutzen, um im Soge dessen den Verdienst Ulla Hoppens um ein friedvolles und respektvolles Miteinander im Verein zu diskreditieren.

Wir erklären uns hiermit uneingeschränkt solidarisch mit dem Antrag von Ulla Hoppen und stehen geschlossen hinter diesem und ebenso ihrer – auch der Investorenseite gegenüber – respektvollen Vortragsweise des Antragsbegehrens auf der Mitgliederversammlung.

Oliver Griss fordern wir auf seine tendenziöse, das Fanlager spaltende „Berichterstattung“ zu unterlassen und wieder zu einer sachlichen und dem Miteinander in unserem wundervollen Verein dienenden Tonalität zurückzukehren. Zudem bitten wir alle Löwinnen und Löwen, bei allen Meinungsverschiedenheiten zum „richtigen Kurs“, zu respektieren, dass auch Ulla und wir lediglich einfache Fans sind, die genauso wie alle Blauen sich nichts sehnlicher wünschen, als dass es sportlich und wirtschaftlich mit Münchens großer Liebe wieder aufwärts geht.

Und hier verhält es sich wie beim Fußball auch, dass Vielfalt und unterschiedliche Stärken eine gute Mannschaft ausmacht. Und letztlich auch der respektvolle Teamgeist der Schlüssel zum Erfolg ist.

Löwenfans gegen Rechts

Ausstellung „Sechzge, Oide! Mit Leib und Seele Löwin“ vom 14. bis zum 23. Juli im Giesinger Bahnhof

Vom 14. bis zum 23. Juli 2017 präsentieren wir zum dritten Mal unsere Ausstellung „Sechzge, Oide! Mit Leib und Seele Löwin“. Diesmal sind wir zu Gast im Giesinger Bahnhof.

© Anne Wild | www.annewild.de

Über die Ausstellung
Sechzig Portraits – sechzig Frauen und Mädchen – sechzig Löwinnen. Mit der Fotoausstellung „Sechzge, Oide! Mit Leib und Seele Löwin“ zeigen die Löwenfans gegen Rechts, dass Frauen und Mädchen einen festen Platz unter den Sechzgerfans haben.
Porträtiert wurden die Löwinnen von der Fotografin Anne Wild, die selbst seit vielen Jahren Anhängerin ist. Ergänzend dazu haben die Mädchen und Frauen ihre persönlichen Fangeschichten erzählt: Wie sie Löwenfans geworden sind, was ihnen bei 1860 gefällt (und was nicht) und welches Spiel sie nie vergessen werden…
Entstanden sind sechzig Portraits mit Bild und Text. Sie zeigen Frauen und Mädchen, die sich, so unterschiedlich sie sind, über eines einig sind: Sechzig ist der geilste Club der Welt! Weiterlesen

Sonntag, 16. Juli 2017: Giesing 1918/19 – Stadtteilführung

Am 26. Februar 1919 begleiteten über 100.000 Menschen den Leichnam von Kurt Eisner, der vier Tage zuvor ermordet worden war, von der Theresienwiese zum Ostfriedhof. Anlässlich des 150. Geburtstages des ersten bayerischen Ministerpräsidenten am 14. Mai 2017 wollen wir uns in einem Spaziergang durch Obergiesing mit der Münchner Räterepublik beschäftigen, die am 2. Mai 1919 in Giesing gewaltsam beendet wurde.

Leitung: Stephanie Dilba (Stadtführerin) und Andreas Schober
Dauer: 1,5 bis 2 Stunden
Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kurt-Eisner-Verein.

Mit freundlicher Unterstützung durch PFiFF (Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur) und den Bezirksausschuss 17 der Landeshauptstadt München.