8. Juni, Berlin: Antidiskriminierung als Fankultur – Fußball gegen Rechts

Am 8. Juni findet in Berlin eine Konferenz statt, bei der auch eine Vertreterin der Löwenfans gegen Rechts auf dem Podium sitzen wird. Thema der Podiumsdiskussion is Antidiskriminierung als Fankultur – Fußball gegen Rechts

Die Veranstaltung findet statt im Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 1, in der
Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin-Tiergarten. Begin  ist um 17:30 Uhr. Anmeldungen bitte an: forum.gr@fes.de

Mehr Infos:Fußball verbindet. Fußball kann aber auch trennen: durch Rassismus, Homophobie oder Sexismus. Noch immer gehört Menschenfeindlichkeit zur Kulisse des beliebtesten deutschen Sports. Quer durch alle Ligen entladen sich angestaute Ressentiments im emotionalen Erlebnisraum Stadion. Aber: Die Offensive gegen Rechts ist kreativer, verzweigter und nachhaltiger geworden. Viele Fans bereichern mit ihren Lesungen, Kundgebungen oder Gedenkstättenfahrten das schwindende Jugendangebot ihrer Kommunen.

Zwei Tage vor Beginn der Europameisterschaft in Frankreich lädt das Projekt „Gegen Rechtsextremismus“ der Friedrich-Ebert-Stiftung dazu ein, über demokratische Fankultur und Integration durch Fußball zu diskutieren. Im Mittelpunkt wird dabei die Frage stehen, was Anhänger, Vereine und Bildungsinitiativen leisten können, damit Diskriminierungen – ob offen oder verdeckt – möglichst gar nicht erst entstehen.

Impuls: Pavel Brunßen, Chefredakteur des politischen Fußballmagazins „Transparent“

Podium:

  • Stephanie Dilba, Fan-Aktivistin, u.a. bei „Löwenfans gegen Rechts“ und beim Bündnis aktiver Fußballfans
  • Rafal Pankowski, Never-Again-Association, Warschau
  • Birger Schmidt, Projektleiter der bundesweiten Bildungsinitiative „Lernort Stadion“
  • Pablo Thiam, ehemaliger Bundesliga-Spieler, Sportlicher Leiter der U23 des VfL Wolfsburg

Moderation: Ronny Blaschke, Journalist und Autor


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