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Doku „Blut muss fließen“

Am vergangenen Samstag den 03. November 2012 wurde im „Gabriel-Filmtheater“ die Doku „Blut muss fließen“ gezeigt. Der Journalist Thomas Kuban war mit versteckter Kamera auf Rechtsrock-Konzerten im In- und Ausland unterwegs. Ein Musiktitel kommt im Film immer wieder vor: „Blut muss fließen knüppelhageldick, wir scheißen auf die Freiheit dieser Judenrepublik…“. Dazu unzählige Coverversionen bei denen bekannte Songs umgedichtet werden mit rassistischen Texten. Immer wieder wird dazu der Hitlergruß gezeigt und „Sieg Heil“ und ähnliches gebrüllt. Aber nicht nur auf Konzerten war der Journalist unterwegs. Szeneläden, in denen es von der Kappe mit Aufdruck teils verbotener Organisationen über CDs einschlägiger Bands bis gar hin zu Waffen alles was das Nazi-Herz begehrt gibt wurden ebenso gefilmt. Nicht minder erschreckend als die Bilder direkt aus dem Innenleben der rechtsextremen Musikszene ist der Versuch, staatliche Stellen mit dem gedrehten Material zu konfrontieren. Ist bereits bei Konzerten zum Teil die Polizei in unmittelbarer Nähe anzutreffen und desinteressiert so steigert sich das unangenehme Gefühl, welches man bei Betrachtung des Films verspürt, endgültig in Wut wenn Thomas Kuban auf Günther Beckstein trifft bei der Vorstellung des bayerischen Verfassungsschutzberichtes. Das Thema Rechtsextremismus wird eher am Rande behandelt und als Herr Beckstein, angesprochen auf die offensichtlichen Straftaten und die Untätigkeit der Behörden meint, man hätte wohl eine, Zitat „Unterschiedliche Auffassung der Gesetzeslage“ ist es endgültig an der Zeit fassungslos und mit offenem Mund auf die Leinwand zu starren. Zur Bundespressekonferenz bleibt dem Journalisten, der nur unter Pseudonym und verkleidet auftritt, dann dank seiner Verkleidung endgültig der Zutritt verwehrt. Aber auch Bürgerinitiativen kommen im Film zu Wort welche sich gegen rechte Umtriebe engagieren.

Im Anschluss an den Film stand der Regisseur Peter Ohlendorf den Fragen des Publikums noch Rede und Antwort. Er betonte, dass die im Film gezeigte Musik der Endpunkt einer langen Reise ist, die für viele bei eher harmlosen Bands beginnt welche als „Einstiegsdroge“ dienen. Eine dieser Bands wird übrigens am Samstag den 10. November 2012 in München auftreten. Am gleichen Tag ist auch, wie der Zufall es will, ein Aufmarsch der extrem rechten, antimuslimischen Splitterpartei „Bürgerbewegung pro Deutschland“ angekündigt. (Dazu wird es hier zeitnah nochmals Infos geben). Auch die Schwierigkeiten bei der Finanzierung des Films wie auch das Desinteresse seitens der Medien und einiger Stiftungen wurde nochmals angesprochen. Auch wenn sich bei der Fragerunde wieder einmal das Phänomen zeigte, dass es vielen eben nicht um die Beantwortung von Fragen geht sondern eher darum, ihr Herz auszuschütten, so war dies durchaus interessant und erhellend.

Das Interesse an dem Film war am Samstag schier überwältigend, es mussten sogar Gäste abgewiesen werden. Am Mittwoch den 07. November 2012 wird der Film im Konferenzsaal, Maximilianeum, München gezeigt. Aufgrund des begrenzten Platzangebotes ist eine Voranmeldung erforderlich: barbara.thoerner-hoeck[at]bayernspd-landtag.de. Thomas Kuban hat über seine Recherchen ein Buch geschrieben. Eine Rezension des Buches findet man unter anderem bei blick nach rechts. Weitere Hintergrundinfos über die rechtsextreme Musikszene, über die Musikstile wie auch eine Liste rechtsextremer Musiker gibt es beim Netz gegen Nazis und der Bundeszentrale für politische Bildung. Für ganz starke Mägen gibt es einen Trailer zum Film bei DASDING.de

Veranstaltungshinweise November

Samstag 03.11.2012:
Der Film „Blut muss fließen“ wird am 3. November 2012 um 20.30 Uhr in München gezeigt: „Neues Gabriel Kino“, Dachauer Straße 16.

Er hat die Rechtsrock-Szene mit versteckter Kamera ausgespäht und viel zu oft das „Blutlied“ gehört. Und er fragt sich: Warum kann auf der rechts­extremen Partymeile über alle Grenzen hinweg gefeiert werden?
Weitere Infos gibt es unter anderem beim Störungsmelder auf Zeit.de

Kartenreservierung unter jugendsekretariat-muenchen[at]dgb.de
Eine Veranstaltung der DGB-Jugend München in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring München-Stadt und a.i.d.a. e.V.
Im Anschluss an die Vorführung stehen Peter Ohlendorf, der Regisseur des Filmes und der Journalist Robert Andreasch für eine Diskussion zur Verfügung.
Unkostenbeitrag/Eintritt: 5€

Der Film wird auch im Landtag gezeigt, und zwar am Mittwoch 07.11.2012 um 19:00 Uhr im Konferenzsaal, Maximilianeum, München
Anmeldung ist erforderlich, da das Platzangebot beschränkt ist: barbara.thoerner-hoeck[at]bayernspd-landtag.de

Montag 05.11.2012 um 19:00 Uhr:
Stammtisch der Löwenfans gegen Rechts im Fanheim in der Herzogstandstraße

Freitag 09.11.2012 von 14:00 bis 16:00 Uhr:
Öffentliche Namenslesung im Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht am 9.11.1938 am Gedenkstein der ehemaligen Hauptsynagoge in der Herzog-Max-Straße (hinter dem Künstlerhaus).
Aus der Ankündigung:
Die diesjährige Namenslesung zum Gedenktag der sogenannten Reichskristallnacht erinnert an die 86 Münchnerinnen und Münchner, die im Zuge der Räumung des Israelitischen Krankenheims im Juni 1942 nach Theresienstadt deportiert wurden. Von ihnen haben nur acht Männer und Frauen die Schoa überlebt.

Samstag 10.11.2012 ab 11:00 Uhr
Wie A.I.D.A. meldet, kündigt die extrem rechte „Bürgerbewegung pro Deutschland“ einen Aufmarsch („KEINE Großmoschee am Münchner Stachus“) gegen das „Zentrum für Islam in Europa“ (ZIE-M) durch die Innenstadt an.
Beginnen soll der Aufmarsch um 11.00 Uhr mit einer Kundgebung in der Ruppertstr./Ecke Tumblingerstr. und dann über Tumblinger Strasse, Häberlstrasse, Lindwurmstrasse zu einer Abschlusskundgebung am Sendlinger Tor Platz führen.
Mehr Infos über die „Bürgerbewegung pro Deutschland“ gibt es beim Netz gegen Nazis

Bitte erscheint zahlreich zu den Veranstaltungen bzw. der Gegendemo. Seid bei letzterer bitte laut und kreativ und haltet euch mithilfe von A.I.D.A auf dem laufenden
Solltet Ihr Fragen/Wünsche/Anträge/Ideen haben dann schreibt uns an info[at]lfgr60.de

Bericht 1860 Rosenheim – 1860 München II

Am gestrigen Samstag den 20.10.2012 fand in Rosenheim das Regionalliga-Spiel 1860 Rosenheim gegen die U21 unseres TSV statt. Auch bei diesem Spiel kam es wieder zur Begegnung mit „unseren“ Nazis.
Nach einer kurzweiligen Zugfahrt und einem Besuch in einer Wirtschaft ging es ab gen Stadion. Eher durch Zufall begab ich mich mit einigen anderen Löwenfans auf die Haupttribüne und nicht in den Gästekäfig. Unser Platz war aber in unmittelbarer Nähe des Käfigs. Von dort war recht gut zu sehen, wer dort den Ton angab und für die Stimmung verantwortlich war: die Nazis. Die Löwenfans auf der Haupttribüne, misstrauisch beäugt von der Polizei, wollten sich dies nicht bieten lassen und stimmten selbst Gesänge an und auch Sprechchöre gegen die Nazis. Dies wurde von der anwesenden Polizei recht schnell unterbunden mit Hinweis darauf, dass man seine Ruhe haben wolle. Auch der anwesende Szenekundige Beamte tat sich hier hervor indem er die Aufmerksamkeit der Polizei auf die Löwenfans auf der Haupttribüne lenkte. Nach der „letzten Verwarnung“ durch die Polizei kehrte auf der Haupttribüne Ruhe ein.
Beim Stand von 2:0 für die Münchner Löwen verließen zur Halbzeit die Nazis mit der Polizei im Schlepptau den Gästekäfig. Wir machten uns um die 70. Minute herum auf den Weg gen Biergarten da das Spiel eh schon gelaufen schien und das angebotene alkoholfreie Bier eher sehr gewöhnungsbedürftig. Nachdem wir ausgiebig in einem Rosenheimer Biergarten gespeist hatten traten auf einmal zwei Gestalten auf den Plan. Vor dem Biergarten hatten sich zwei Jugendlich aufgebaut, einer davon mit einem Baseballschläger bewaffnet und im „Kategorie C“-Shirt, der andere mit Hakenkreuz-Tattoo auf der Brust. Diese beiden hatten uns als Löwenfans ausgemacht und wollten sich zu uns setzen da es sich bei diesen Beiden ebenfalls um Löwenfans handelte. Bei den ca. 10 anwesenden Löwenfans stieß dieses Vorhaben auf Ablehnung und es wurde sehr deutlich gemacht, dass man mit diesen beiden Löwenfans nichts zu tun haben will. Die Jugendlichen streiften daraufhin um den Biergarten herum und versuchten immer wieder die Löwenfans im Biergarten zu provozieren. Mittlerweile hatten sich auch zwei weitere Kameraden zu ihnen gesellt. Zwischenzeitlich hatte der Wirt den Biergarten abgesperrt und die Bedienungen die Polizei gerufen.
Nach ihrer Ankunft umstellte die Polizei das Gebäude, in das die Nazis sich geflüchtet hatten und nahm den Kameraden mit dem Tattoo fest. Die Personalien der Löwenfans im Biergarten wurden aufgenommen. Am Hauptbahnhof lief uns dann Kamerad „Kategorie C“ erneut über den Weg, diesmal ohne Baseballschläger. Dieser beschwerte sich recht vehement, dass wir an der Verhaftung seines Freundes schuld seien, wurde aber von uns ignoriert.
Fazit: Ich bin heilfroh, dass Spiel wie auch das Rahmenprogramm mit Biergarten vorher und nachher immer in einer größeren Gruppe Löwenfans besucht zu haben. Es bleibt die Hoffnung, dass sich der Verein wie auch die Fanszene weiterhin sehr eindeutig positionieren und zeigen, dass das Gedankengut der Nazis unerwünscht ist.

Blut muss fließen – Filmvorführung und Diskussion

Samstag, 3. November 2012, Uhrzeit: 20:30 (UTC+01)
Veranstaltungsort: Neues Gabriel Kino, Dachauer Str. 16, 80355 München

Über sechs Jahre hat der Journalist Thomas Kuban undercover in der deutschen und europäischen Nazi-Szene recherchiert und über 40 Rechtsrock-Konzerte mit versteckter Kamera gefilmt. Seine Aufnahmen dokumentieren ein erschreckendes Ausmaß an Radikalität und Gewaltbereitschaft. Kuban zeigt auch, welche Bedeutung Musik al s“Einstiegsdroge“ in die rechet Szene hat. Kuban musste dabei immer wieder feststellen, dass Behörden und politisch Verantwortliche in vielen Fällen eher dazu tendieren wegzusehen und zu verh
armlosen, anstatt sich engagiert gegen Nazis einzusetzen. Er dokumentiert aber auch erfolgreiche Gegenwehr.
Im Anschluss an die Vorführung stehen Peter Ohlendorf, der Regisseur des Filmes und der Journalist Robert Andreasch für eine Diskussion zur Verfügung.

Unkostenbeitrag/Eintritt: 5€

Eine Veranstaltung der DGB-Jugend München in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring München und a.i.d.a. e.V.

Einlassvorbehalt: Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zur Veranstaltung u verwehren oder sie von dieser auszuschließen.
(UH)

Für ein buntes Wiesn-Wochenende…Termine 29.09.2012

Achtung: Das a.i.d.a.-Archiv meldet, dass die NPD-Tarnliste „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) kurzfristig am kommenden Samstag, den 29.09., sieben Kundgebungen in München angemeldet hat. Nachdem Nazis bereits gestern Abend am Jahrestag des Anschlags auf das Oktoberfest am Mahnmal für die Opfer des Anschlags Flugblätter des Kameradschaftsbündnisses „Freien Netz Süd“ verteilt haben, ist dies natürlich eine weitere Provokation, insbesondere, wenn man sich die angemeldeten Orte ansieht:

11:30-12:00h: Asylbewerberunterkunft Baierbrunnerstr. 14 („Gegen Überfremdung und Ausländerkriminalität“)
12:00-12:45h: Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 102 („Linke Gewalt stoppen“)
12:45-13:30h: Darul Quran-Moschee, Ruppertstr. 5 („Gegen Überfremdung und Ausländerkriminalität)
13:30-14:15h: Kulturladen Westend, Ligsalzstr. 44 („Linke Gewalt stoppen“)
…14:15-15:00h: Feierwerk, Hansastr. 39 („Linke Gewalt stoppen“)
15:30-16:15h: Hostel im ehem. Verwaltungsgebäude Klinge-Pharma, Berg-am-Laim-Str- 127-129 („Gegen Überfremdung und Ausländerkriminalität“)
16:30-17:30h: Mira-Center, Schleißheimerstr. 506 („Gegen Überfremdung und Ausländerkriminalität“)

Die Planung von Gegenprotesten hat begonnen, am besten könnt Ihr Euch auf http://aida-archiv.de/ auf dem aktuellsten Stand halten.
Zudem hält die rechtspopulistische Kleinpartei „Die Freiheit“ am kommenden Samstag von 11-17h eine Kundgebung am Orléansplatz ab.

Stammtisch – JETZT NEU – in der Kastanienklause

Das Fanheim, lange Zeit Heimat des allmonatlichen Stammtisches, musste leider schließen. Anwohnerbeschwerden, nicht eben unberechtigt, sollen hierfür der Grund gewesen sein. Ob und wann das Fanheim wieder geöffnet wird und unter welchen Bedingungen ist leider fraglich. Für den nächsten Stammtisch wurde jedoch, danke Herbert, eine Ausweichlocation gefunden. Man trifft sich also am

Dienstag den 02.10.2012 um 18:60 Uhr
in der Kastanienklause
Martin-Luther-Str. 11, ECKE Zehentbauernstraße

(und bevor es von google eine auf den Latz gibt, verlinken wir das Streetview-Ergebnis mal lieber nicht. Die Wirtschaft befindet sich in unmittelbarer Nähe des Sechzgerstadions an welchem übrigens noch kräftig gebaut wird)

REVIVE THE ROAR! Fanzines mit dem FSE Medien-Guide, mit nützlichen Tips und Tricks von Fans für Fans zum Umgang mit Medien!

http://www.fanseurope.org/de/activities-2/media-hooligans-the-fse-media-guide.html

Keine Medien-Hools?! Der FSE Medien-Guide ist fertig!

Nach unserem Workshop zu Fans und Medien beim Europäischen Fußballfankongress 2011 in Dänemark, verkünden wir hiermit stolz die Fertigstellung der dritten Ausgabe unseres REVIVE THE ROAR! Fanzines mit dem FSE Medien-Guide, mit nützlichen Tips und Tricks von Fans für Fans zum Umgang mit Medien!

Der Medienguide widmet sich Fragen wie „Wie schreibt man eine gute Presseerklärung, was lässt man besser bleiben?“ „Mit wem reden, mit wem besser nicht?“

Der Guide soll Euch am Ende mit allen möglichen Tips und Tricks versorgen, falls Ihr mit Eurer Fangruppe Öffentlichkeitsarbeit machen wollt oder auch nur adequat auf bspw Anschuldigungen reagieren wollt…oder falls Ihr wissen wollt, welche Formate von Texten Journalisten eher lesen als andere und wie sie sie weniger wahrscheinlich missverstehen etc…

Außerdem haben wir ein paar Best Practice Beispiele für Media Tools vorgestellt, die Euch dabei helfen können, zum Beispiel Euren ….Protestbotschaft kundzutun (falls Ihr eine hättet)!

Die Fertigstellung war nur möglich dank des Engagements von zwei unserer lieben Komitee-Mitglieder und einer kleinen Arbeitsgruppe, die aus Journalisten und Fans bestand, die mit Input und Feedback halfen….und zu guter Letzt war da noch unser Master of Design Puschel, der dem Ganzen den letzten Schliff verpasst hat!

Die PDF-Printversion von REVIVE THE ROAR! 02 mit dem FSE Medien-Guide gibt’s über diesen Link zum Download!
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Sehr schön, dass die LFGR ein positives Beispiel sein können – freut uns. (uh)

…und Fußball wird auch gespielt

Es ist noch nicht allzu lang her, da folgten die Löwenfans gegen Rechts einer Einladung zu einem Fußball-Turnier in Berlin. Anlässlich des 25jährigen Bestehens des Franziskaner THC fand dieses statt und es folgten ein nahezu perfektes Wochenende in der Hauptstadt (Bericht folgt). Der bunt zusammengewürfelte LfgR-Haufen schlug sich recht wacker bei diesem Turnier und es kam die Frage auf: Warum eigentlich keine eigene LfgR-Mannschaft
Und so wird seitdem fleißig trainiert. Die Trainingszeiten sind:

Donnerstags 18 Uhr 60 und sonntags 17:00 Uhr

am

Fanheim in der Herzogstandstraße (da beim Spielplatz)

Wer Liebe/Lust/Laune hat mitzumachen darf natürlich vorbeischauen. Die nächste Turnier-Teilnahme kommt bestimmt.

Kleinfeldturnier „Isar-Schalker“

Am 2. Juni 2012 hat unsere LFGR-Fußballmannschaft am Jubiläumsturnier zum 15-jährigen Bestehen der „Isar-Schalker München“ teilgenommen. Leider hatten wir einige verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen. Trotz der Anstrengungen unserer Freunde von den „Isar-Schalkern“ und den „Clubberern Maxfeld Schobbershuf“ diese zu kompensieren, hat es nur zum letzten Platz gereicht. Allerdings war die Platzierung, auf Grund von Bier(garten), Konzerten und freundlicher Atmosphäre, natürlich nebensächlich.

Jubiläumsturnier „Isar Schalker München“

Am 2. Juni 2012 hat unsere LFGR-Fußballmannschaft am Jubiläumsturnier zum 15-jährigen Bestehen der „Isar-Schalker München“ teilgenommen. Leider hatten wir einige verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen. Trotz der Anstrengungen unserer Freunde von den „Isar-Schalkern“ und den „Clubberern Maxfeld Schobbershuf“ diese zu kompensieren, hat es nur zum letzten Platz gereicht. Allerdings war die Platzierung, auf Grund von Bier(garten), Konzerten und freundlicher Atmosphäre, sowieso nebensächlich.

Ist man aufgewacht beim TSV?

Es scheint tatsächlich so, als sei der Verein endlich aufgewacht. Nun lässt sich gar trefflich rätseln, was zu diesem Erwachen geführt hat. Ganz egal was es war, ob nun der Sumpf rund um die Morde der so genannten NSU oder aber das gar zu auffällige Mitmarschieren eines Löwenfans bei einem Aufmarsch der Ultra-Rechten – es scheint etwas ins Rollen gekommen zu sein.
Vertreter der Löwen – als Beispiele seien die Spieler und der Geschäftsführer der KGaA genannt – positionierten sich eindeutig gegen Rechtsradikalismus, in Stadionzeitung wie auch auf der Homepage des Vereins wurden Erklärungen und Interviews veröffentlicht und zusätzlich einem prominenten und vorbestraften Neonazi die Mitgliedschaft im Verein verweigert.
Mit Spannung werden nun die weiteren Maßnahmen erwartet. Wie von Verantwortlichen des TSV zu erfahren war, wird weiterhin fleißig am versprochenen Maßnahmenkatalog samt Umsetzung gearbeitet. Die Maßnahmen sollen hierbei unter anderem Aufklärung und Sensibilisierung des Themas Rechtsradikalismus gegenüber sowie auch das konsequente Vorgehen bei offensichtlicher Verbreitung radikalen Gedankengutes umfassen.
Das bisher Umgesetzte ist durchaus lobenswert und erfreulich und wir hoffen natürlich, dass man seitens der Verantwortlichen weiterhin an diesem Thema dran bleibt. Wo man schon so fleißig am Arbeiten ist, könnte man vielleicht auf der offiziellen Seite das kleine Loch zwischen 1926 und 1942 mit Informationen füllen. Zur Geschichte des Vereins gehören schließlich nicht nur das Leben auf zu großem Fuße was die Finanzen angeht samt der schon damals auf dem Fuße folgenden Konsequenzen.

Sommerfest der Löwenfans gegen Rechts, Samstag 11.08.2012 15:00 Uhr

Am Samstag, den 11. August ab 15.00 Uhr findet in der Glockenbachwerkstatt
zum ersten Mal das „Löwen-Fans-Gegen-Rechts“-Sommerfest statt.
Es handelt sich um eine OpenAir-Veranstaltung im Biergarten der Glocke.
Es gibts Live Acts, Bier & Brotzeit, und natürlich den LFGR-Merchstand.
Kommt hungrig, durstig und natürlich reichlich.

Eure LFGR

Zum Facebook-Event geht es HIER

Flyer Sommerfest

Wann: Samstag, den 11.08.2012
Uhrzeit: ab 15 Uhr bis 22 Uhr
Wo: Glockenbachwerkstatt, Blumenstr. 7
Essen und Trinken: Grillen, Bier, Sommergetränke

LIVE MUSIK, dargeboten von
„THE KOP ROCKETS“ – Munich Punkabilly (ca. ab 15:30 Uhr)
„LESTER“ – Accustic Rock (ca. ab 16:30 Uhr)
„SPARIFANKAL“ – Bayrisch-Rock (ca. ab 17:30 Uhr)
und danach
DJ ROMAN EMPIRE

Wir freuen uns auf Euch!

PS: Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.

Nur nichts anbrennen lassen – Eine Satire von Gerd Dembowski

Als der Sportroboter Rolf Töpperwien sich mal im Suff selbst angezündet hat, muss sein Kollege Johannes B. Kerner gut aufgepasst haben. Der Baptist eilte neulich aus der TV-Sendung „Hart aber fair“ und zündete mit einer Bengalfackel eine Puppe an. Kerner, der Burner – live! Das zeigte, wie schnell Kinder im Fußballstadion anbrennen können. Niemand erklärte, auch nicht am Abend danach bei „Menschen bei Maischberger“, dass die Zahl verletzter Stadionbesucher im Profifußball quasi gen null geht. Ob Kerner demnächst versucht, eine Bierbauchpuppe vatertagspräventiv totzubesaufen ist nicht bekannt. Ob er demnächst vom Motorrad auf Polizistendummies schießt, wahlweise an Pappwirten und Trachtendoubles demonstriert, wie gefährlich Schlägereien in Kneipen, beim Oktoberfest oder bei Schützenfesten sind, bleibt unklar.
Oliver Pocher stand ihm als Fanexperte zur Seite und bei „Maischberger“ waren es Bernd Stelter und Marijke Amado. Vielleicht dürfen ja demnächst Wissenschaftler und Fansprecher als Flachpfannen-Comedians in einer Fan-Mini-Playback-Show auftreten.
Die Fans in der Kritik nennen sich Ultra, wie Monatsbinden. Einige von ihnen zünden aus postpubertärem Gebaren Pyrostangen, damit sie auch mal was am Fackeln haben. Und dazu – unfassbar: Freudestrahlende Kinder und Eventottos! Sie laufen! Auf den Rasen! In ihnen allesamt erkannte Maischberger die „Taliban des Fußballs“. Bei Redaktionsschluss war noch offen, ob der Verband deutscher Taliban Maischberger dafür zerfleischbergern will oder ob die Opfer der Taliban sich bei ihr für diese längst überfällige Klarstellung von Relationen bedanken. In einem Land, in dem der Bund deutscher Ärzte ohne massenhaften Entzug von Approbationen Homosexuelle therapeutisch „heilen“ darf, ohne als desintegriert zu gelten, hätten die Taliban gegen Maischberger eh keine Chance.
Der Verbalhooliganismus von „Hart aber fair“ und „Maischberger“ bedeutet, man kann es nicht anders sagen, eine neue Qualität. Vielleicht sogar eine neue Dimension der geballten Verblödungsgewalt? Der wie entmündigt aus der Wäsche schauende Milchbubi Pocher verkündete neugutbürgerlich empört, dass er bei der EM in die Ukraine auf seine Lachsschnittchen verzichten will, weil er von seinem Fünf-Sterne-Hotel zur VIP-Loge kein Panzerwagentaxi gestellt bekommt. Wahrscheinlich darf er weiter aus heimischen TV-Geräten heraus die Einschaltenden mit seinen verantwortlichen Expertisen zu Schamhaarfrisur, zum Ausbruch des Dritten Weltkriegs und vielleicht sogar zu Fußball gefühlsbefeuernd terrorisieren. Es wäre eine nationale Entlastung, wenn ihn wenigstens für vier Wochen auch mal die Ukrainer haben dürften.
Bei Maischberger saß übrigens auch noch der Töpperwien. Niemand befragte ihn zu seinen persönlichen Erfahrungen mit Feuerwerk unter Alkoholeinfluss. Aber das Töppi mümmelt sich nicht traurig zwischen seine faltigen Borstenbacken. Vorwürfe, er hätte sich auf Kosten der öffentlich-rechtlich nennenden Anstalten jahrelang durch ganz Europa gehurt, haben ihn ja auch nie interessiert. Stattdessen plaudert er aus der Rumflasche, wie asi er überall auf der Welt Fußballfans erlebt hat. Fußballfans aller Welt huldigen ihm trotzdem: Dem Wissenden, dem Überlebenden, dem Töpperwien. Denn er ist ein Ultra im Bette.

Dankeschön an Gerd Dembowski für diesen Text, den wir hier veröffentlichen dürfen.

Fahrer gesucht für Kleinfeldturnier in Berlin vom 25.05. bis 27.05.2012

Das Turnier findet am 25.05.-26.05.2012 statt (Urlaubstag also einplanen am 25.05. für die Anreise).
Zeitplan:

Hinfahrt: Freitag 25.05.2012: 20 Uhr: Aufwärmen im Franziskaner mit Auslosung
Samstag 26.05.2012: 10-18 Uhr Turnier, ab 20 Uhr dann Party…
Rückfahrt: irgendwann am Sonntag

Wer kann mit nem 9er hochfahren oder stellt sich zur Verfügung mit seinem Auto (dann brauchen wir mindestens 2 Autos samt Fahrern?).
Rückmeldungen bitte an: info@lfgr60.de
Danke (UH)

sale! sale! sale!

Protest 27.4.2006Am 27. April jährt sich der Verkauf der Allianz­Arena-Anteile zum sechsten Mal. Damals haben alle möglichen Fan-Seiten für 60 Stunden aus Protest die Farbe gewechselt, z.B. das Löwen­forum, auch (und im übrigen als erste) die der LFGR. Wie das damals aussah, seht ihr hier. Nicht schön.

Die gute Nachricht: Unsere Befürchtungen sind nicht eingetroffen.

Die schlechte Nachricht: Es kam alles schlimmer als befürchtet.