Kategorie: Termine usw.

  • Jugendbus nach Braunschweig mit Besuch Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Zum Auswärtsspiel des TSV 1860 München bei Eintracht Braunschweig führt das Fanprojekt München für sieben Löwenfans zwischen 14 und 18 Jahren eine begleitete Übernachtungsfahrt mit Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen durch.

    • Abfahrt ist am Samstag, 23. Februar 2012, um 6 Uhr am Sechzgerstadion
    • Übernachtung in der Jugendherberge Celle (mit Frühstück)
    • Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen am Samstagnachmittag
    • Spaziergang und gemeinsames Abendessen in Celle
    • Besuch des Spiels Eintracht Braunschweig – TSV 1860 München
    • Abfahrt nach München nach Spielende
    • Rückkehr nach München am Sonntag, 24. Februar 2013, gegen 22 Uhr
    • Unkostenbeitrag: 20€ (inkl. Eintrittskarte, Fahrtkosten und Übernachtung mit Frühstück)

    Auf der gesamten Fahrt gilt ein strenges Alkohol- und Rauchverbot.

    Anmeldung ab sofort mit Name und Alter des Teilnehmers sowie der Telefonnummer der Erziehungsberechtigten bei Steffi Dilba unter fanprojektmuenchen[ät]web.de.

    Achtung: Im Moment sind alle Plätze vergeben.

  • Termine Dezember

    Kurz und knapp ein paar Termine für den besinnlichen Start in den Dezember:

    Dienstag 04.12.2012 um 18:60 Uhr
    Stammtisch im
    Fanheim, Herzogstandtrasse (hinter dem Spielplatz)
    U2 Silberhornstraße

    Donnerstag 06.12.2012 ab 18:60 Uhr
    Podiumsdiskussion zum NSU-Skandal
    Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64

    Über ein Jahr ist es her, dass die Neonazis Uwe Mundlos und Uwe Bönhardt nach einem Banküberfall in Eisenach starben – der Auftakt zu einer Welle von Enthüllungen, die Politik, Gesellschaft und Sicherheitsorgane bis heute erschüttern. Denn längst ist klar: Der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) konnte jahrzehntelang unentdeckt rauben und morden, während die Behörden abstritten, es könne so etwas wie extrem rechten Terror überhaupt geben.

    Seit Monaten versuchen Sonderermittler und Untersuchungsausschüsse von Berlin bis München nun das Versagen von Verfassungsschutz und Polizei aufzuarbeiten, in wenigen Monaten soll in München der Prozess gegen Beate Zschäpe beginnen, die einzige Überlebende des Kerns des NSU-Netzwerkes.

    Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen Wie sehr haben Polizei und Geheimdienste versagt? Wie sehr waren sie verstrickt? Welche Rolle spielen die bayerischen Sicherheitsbehörden? Welche Rolle spielen die Medien? Wie eng verflochten sind die Neonazis aus Thüringen, Sachsen und Bayern? Und nicht zuletzt: Wie geht es den Angehörigen der NSU-Opfer heute? Was sagen sie zu den Ermittlungen und Enthüllungen?

    weitere Infos gibts beim a.i.d.a.-Archiv:

    Samstag 08.12.2012 ab 12:00 Uhr:
    Demonstration 5 Jahre Ama-Derby
    Treffpunkt: Tela-Post, Tegernseer Landstr. 7 (U-Bahn Silberhornstrasse)

    Die Vorfälle beim Amateure-Derby feiern ihr 5jähriges. Da wollen wir doch ganz herzlich gratulieren. Kleiner Hinweis noch: Wer noch alte VHS-Kasetten rumliegen hat, die er nicht mehr braucht, möge diese bitte mitnehmen. Wir haben da was vor 🙂

    weitere Infos gibts bei uns auf der Seite

    bei Fragen/Wünschen/Anträgen/Ideen/Vorschlägen gilt wie immer: Mail an
    info[ät]lfgr60.de

  • Aufruf zur Demo „5 Jahre Ama-Derby“ am 08.12.2012 ab 12:00 Uhr

    Flyer Vorderseite

    Am 9. Dezember jähren sich die Ereignisse um das Amateurderby von 2007 zum 5. Mal.
    Es kam an diesem Spieltag zu gewalttätigen Übergriffen der Polizei auf Fans, bei denen mehrere Fußballfans -teilweise schwer- verletzt wurden.
    Daraufhin kam es zur Klage gegen den Polizeieinsatz. Die Löwenfans gegen Rechts wandten sich in dieser Sache an den erfahrenen Anwalt Marco Noli, zu dessen Steckenpferden Fußball und politsche Prozesse gehören. Im Laufe des Prozesses gingen auf geradezu abstrusem Weg Daten verloren, Akten wurden nicht ausgehändigt, die Klage wurde durch etliche Instanzen abgewiesen bis hin zum deutschen Bundesverfassungsgericht. Die nächste und letzte Instanz wäre der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.
    Die Mühlen der Justiz mahlen langsam, lasst uns sehen was da kommen mag.

    Zu diesem Anlass rufen wir zur Demo am Samstag, den 8.12.2012 auf.
    Treffpunkt ist 12.00 Uhr, U-Bahn Silberhornstraße, vor der Tela-Post.

    Wir wollen endlich ALLE Akten, wir wollen endlich die allgemeine Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte. Lasst uns gegen staatliche Repression und willkürliche Polizeigewalt auf die Straße gehen.
    Selbstverständlich wollen wir auf dieser Demonstration keine Nazis, Rassisten oder Faschisten, deren beschränktes Weltbild vollkommen entgegengesetzt zu dem steht, was wir ausdrücken wollen. Wir wollen unsere Rechte durchsetzen, für mehr Freiheit und weniger Totalitarismus und Autorität Flagge zeigen!

    Zur Veranstaltungsseite auf facebook bitte hier entlang

    Bei Fragen, Wünschen, Anträgen und/oder ähnlichem einfach eine E-Mail an info[ät]lfgr60.de

  • November-Termine die Zweite

    Und weiter gehts mit den November-Terminen:

    Mittwoch den 14. November 2012 um 18:60 Uhr im Stadtbüro der Münchner Grünen: „Fiese Tricks von Polizei und Justiz“

    Die Grüne Jugend München lädt ein zum Vortrag über „Fiese Tricks von Polizei und Justiz“. Ort der Veranstaltung ist das Stadtbüro der Münchner Grünen, Sendlinger Straße 47, 80331 München. Aus der Einladung:

    „Die Vorwürfe klingen ungeheuerlich: Polizisten basteln einen Brandsatz oder fertigen Gipsabdrücke selbst an, um Beweismittel zu haben. Beweisvideos und -fotos verschwinden, Falschaussagen werden gedeckt, Observationen verschwiegen, um Straftaten erfinden zu können.“ (ddp am 22.11.2007, 10.26 Uhr)

    Aus erster Hand: Ein erschreckender, zuweilen witziger und immer spannender Vortrag mit konkreten Fällen mit Originalauszügen aus Polizei- und Gerichtsakten.

    Mehr dazu gibt es auf der Facebook-Seite der Veranstaltung. Wer sich Augenkrebs holen mag ist bei der Infoseite gut aufgehoben.

    Samstag 17. November 2012: Fanratbus nach Ismaning zum Spiel der Amateure

    Die Zuschauerzahlen der Amateure, also des TSV 1860 München II, in der Ausweichspielstätte in Ismaning lassen diese Saison doch arg zu wünschen übrig. An der Bewirtung vor Ort kann es nicht liegen, die ist sehr zu empfehlen und die Preise auch recht anständig. Auch die Leistung auf dem Platz kann sich, nach sehr holprigem Saisonstart, mittlerweile sehen lassen und man steht aktuell auf Platz 3 der Tabelle. Punktgleich übrigens mit der zweiten Mannschaft eines gewissen Harlachinger Vereins. Der Fanrat bietet am Samstag zum Heimspiel einen Bus nach Ismaning zu einem unschlagbaren Preis an.

    Treffpunkt ist am Samstag den 17. November 2012 ab 12:30 Uhr hinter der Gegengerade des Sechzgerstadions (Candidstraße). Die Abfahrt soll um 12:45 Uhr erfolgen. Anpfiff des Spiels ist 14:00 Uhr und mit einer Rückkehr gegen 16:30 Uhr wird gerechnet. Die Fahrt im Gelenkbus, welcher Platz für 150 Löwenfans bietet, kostet 2€
    Zur Anmeldung für den Bus genügt eine E-Mail an: axel.dubelowski[ät]tsv1860.de

    Montag 19. November 2012, 19:30 Uhr im EineWeltHaus: Filmvorführung „Die Geige aus Cervarolo“

    Am Montag den 19. November 2012 im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, München findet eine Filmvorführung statt. Eine Veranstaltung des Initiativkreises „Geige aus Cervarolo“/Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-BdA München/Chris Buhmann in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Stiftung und Kurt-Eisner-Verein Bayern. Aus der Filmbeschreibung:

    Während des Zweiten Weltkriegs, kurz bevor er selbst an die Front geschickt wird, legt Virgilio Roval, ein trotz seines jungen Alters im Appennin-Gebirge bei Reggio Emilia bereits bekannter Geiger, seiner Mutter seine wertvolle Geige ans Herz. Er konnte nicht ahnen, was wenige Jahre später das Schicksal seiner Familie sein würde.
    Virgilio ist immer noch nicht nach Hause zurückgekehrt, als am 20. März 1944 seine und viele andere Familien aus dem kleinen Dorf Cervarolo Opfer eines Massakers durch deutsche und italienische Truppen werden.

    Mehr dazu auf der Internetseite zum Film.

    Noch ein Hinweis:

    Momentan ist die rechtspopulistische Partei „Die Freiheit“ im Münchner Stadtgebiet sehr aktiv um Unterschriften gegen das geplante „Zentrum für Islam in Europa-München“ zu sammeln. Vordergründig geht es dieser Kleinstpartei um den ehemaligen Pressesprecher von Monika Hohlmeier – Michael Stürzenberger – um den Kampf gegen eine angebliche Islamisierung Europas und gegen „islamistischen Terror“. Stürzenberger schreibt als User „byzanz“ auf dem islamophoben Blog „Politically Incorrect“ (pi-news) und zeichnet für ein Thesenpapier verantwortlich in dem er unter anderem die Ausweisung von Muslimen, die nicht öffentlich von ihrem Glauben abschwören, fordert. Zur Taktik der „Freiheit“ gehört es unter anderem, Muslime oder solche die dafür gehalten werden so lange durch Provokationen und Beleidigungen zu reizen bis diese endlich die gewünschte Reaktion zeigen. Diese Reaktion wird dann wiederum als Beweis für die angebliche Gewalttätigkeit der Muslime angeführt.
    Bitte informiert euch und andere über die Hintergründe dieser und ähnlicher Gruppierungen welche es sich zum Ziel gesetzt haben Andersgläubige auszugrenzen. Tragt diese Informationen bitte weiter, damit nicht noch mehr auf die Rattenfänger im Namen einer angeblichen „Freiheit“ hereinfallen.

    Ihr habt Fragen/Wünsche/Anträge? Dann schreibt eine E-Mail an info[ät]lfgr60.de oder besucht uns auf Facebook

  • Doku „Blut muss fließen“

    Am vergangenen Samstag den 03. November 2012 wurde im „Gabriel-Filmtheater“ die Doku „Blut muss fließen“ gezeigt. Der Journalist Thomas Kuban war mit versteckter Kamera auf Rechtsrock-Konzerten im In- und Ausland unterwegs. Ein Musiktitel kommt im Film immer wieder vor: „Blut muss fließen knüppelhageldick, wir scheißen auf die Freiheit dieser Judenrepublik…“. Dazu unzählige Coverversionen bei denen bekannte Songs umgedichtet werden mit rassistischen Texten. Immer wieder wird dazu der Hitlergruß gezeigt und „Sieg Heil“ und ähnliches gebrüllt. Aber nicht nur auf Konzerten war der Journalist unterwegs. Szeneläden, in denen es von der Kappe mit Aufdruck teils verbotener Organisationen über CDs einschlägiger Bands bis gar hin zu Waffen alles was das Nazi-Herz begehrt gibt wurden ebenso gefilmt. Nicht minder erschreckend als die Bilder direkt aus dem Innenleben der rechtsextremen Musikszene ist der Versuch, staatliche Stellen mit dem gedrehten Material zu konfrontieren. Ist bereits bei Konzerten zum Teil die Polizei in unmittelbarer Nähe anzutreffen und desinteressiert so steigert sich das unangenehme Gefühl, welches man bei Betrachtung des Films verspürt, endgültig in Wut wenn Thomas Kuban auf Günther Beckstein trifft bei der Vorstellung des bayerischen Verfassungsschutzberichtes. Das Thema Rechtsextremismus wird eher am Rande behandelt und als Herr Beckstein, angesprochen auf die offensichtlichen Straftaten und die Untätigkeit der Behörden meint, man hätte wohl eine, Zitat „Unterschiedliche Auffassung der Gesetzeslage“ ist es endgültig an der Zeit fassungslos und mit offenem Mund auf die Leinwand zu starren. Zur Bundespressekonferenz bleibt dem Journalisten, der nur unter Pseudonym und verkleidet auftritt, dann dank seiner Verkleidung endgültig der Zutritt verwehrt. Aber auch Bürgerinitiativen kommen im Film zu Wort welche sich gegen rechte Umtriebe engagieren.

    Im Anschluss an den Film stand der Regisseur Peter Ohlendorf den Fragen des Publikums noch Rede und Antwort. Er betonte, dass die im Film gezeigte Musik der Endpunkt einer langen Reise ist, die für viele bei eher harmlosen Bands beginnt welche als „Einstiegsdroge“ dienen. Eine dieser Bands wird übrigens am Samstag den 10. November 2012 in München auftreten. Am gleichen Tag ist auch, wie der Zufall es will, ein Aufmarsch der extrem rechten, antimuslimischen Splitterpartei „Bürgerbewegung pro Deutschland“ angekündigt. (Dazu wird es hier zeitnah nochmals Infos geben). Auch die Schwierigkeiten bei der Finanzierung des Films wie auch das Desinteresse seitens der Medien und einiger Stiftungen wurde nochmals angesprochen. Auch wenn sich bei der Fragerunde wieder einmal das Phänomen zeigte, dass es vielen eben nicht um die Beantwortung von Fragen geht sondern eher darum, ihr Herz auszuschütten, so war dies durchaus interessant und erhellend.

    Das Interesse an dem Film war am Samstag schier überwältigend, es mussten sogar Gäste abgewiesen werden. Am Mittwoch den 07. November 2012 wird der Film im Konferenzsaal, Maximilianeum, München gezeigt. Aufgrund des begrenzten Platzangebotes ist eine Voranmeldung erforderlich: barbara.thoerner-hoeck[at]bayernspd-landtag.de. Thomas Kuban hat über seine Recherchen ein Buch geschrieben. Eine Rezension des Buches findet man unter anderem bei blick nach rechts. Weitere Hintergrundinfos über die rechtsextreme Musikszene, über die Musikstile wie auch eine Liste rechtsextremer Musiker gibt es beim Netz gegen Nazis und der Bundeszentrale für politische Bildung. Für ganz starke Mägen gibt es einen Trailer zum Film bei DASDING.de

  • Veranstaltungshinweise November

    Samstag 03.11.2012:
    Der Film „Blut muss fließen“ wird am 3. November 2012 um 20.30 Uhr in München gezeigt: „Neues Gabriel Kino“, Dachauer Straße 16.

    Er hat die Rechtsrock-Szene mit versteckter Kamera ausgespäht und viel zu oft das „Blutlied“ gehört. Und er fragt sich: Warum kann auf der rechts­extremen Partymeile über alle Grenzen hinweg gefeiert werden?
    Weitere Infos gibt es unter anderem beim Störungsmelder auf Zeit.de

    Kartenreservierung unter jugendsekretariat-muenchen[at]dgb.de
    Eine Veranstaltung der DGB-Jugend München in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring München-Stadt und a.i.d.a. e.V.
    Im Anschluss an die Vorführung stehen Peter Ohlendorf, der Regisseur des Filmes und der Journalist Robert Andreasch für eine Diskussion zur Verfügung.
    Unkostenbeitrag/Eintritt: 5€

    Der Film wird auch im Landtag gezeigt, und zwar am Mittwoch 07.11.2012 um 19:00 Uhr im Konferenzsaal, Maximilianeum, München
    Anmeldung ist erforderlich, da das Platzangebot beschränkt ist: barbara.thoerner-hoeck[at]bayernspd-landtag.de

    Montag 05.11.2012 um 19:00 Uhr:
    Stammtisch der Löwenfans gegen Rechts im Fanheim in der Herzogstandstraße

    Freitag 09.11.2012 von 14:00 bis 16:00 Uhr:
    Öffentliche Namenslesung im Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht am 9.11.1938 am Gedenkstein der ehemaligen Hauptsynagoge in der Herzog-Max-Straße (hinter dem Künstlerhaus).
    Aus der Ankündigung:
    Die diesjährige Namenslesung zum Gedenktag der sogenannten Reichskristallnacht erinnert an die 86 Münchnerinnen und Münchner, die im Zuge der Räumung des Israelitischen Krankenheims im Juni 1942 nach Theresienstadt deportiert wurden. Von ihnen haben nur acht Männer und Frauen die Schoa überlebt.

    Samstag 10.11.2012 ab 11:00 Uhr
    Wie A.I.D.A. meldet, kündigt die extrem rechte „Bürgerbewegung pro Deutschland“ einen Aufmarsch („KEINE Großmoschee am Münchner Stachus“) gegen das „Zentrum für Islam in Europa“ (ZIE-M) durch die Innenstadt an.
    Beginnen soll der Aufmarsch um 11.00 Uhr mit einer Kundgebung in der Ruppertstr./Ecke Tumblingerstr. und dann über Tumblinger Strasse, Häberlstrasse, Lindwurmstrasse zu einer Abschlusskundgebung am Sendlinger Tor Platz führen.
    Mehr Infos über die „Bürgerbewegung pro Deutschland“ gibt es beim Netz gegen Nazis

    Bitte erscheint zahlreich zu den Veranstaltungen bzw. der Gegendemo. Seid bei letzterer bitte laut und kreativ und haltet euch mithilfe von A.I.D.A auf dem laufenden
    Solltet Ihr Fragen/Wünsche/Anträge/Ideen haben dann schreibt uns an info[at]lfgr60.de

  • Blut muss fließen – Filmvorführung und Diskussion

    Samstag, 3. November 2012, Uhrzeit: 20:30 (UTC+01)
    Veranstaltungsort: Neues Gabriel Kino, Dachauer Str. 16, 80355 München

    Über sechs Jahre hat der Journalist Thomas Kuban undercover in der deutschen und europäischen Nazi-Szene recherchiert und über 40 Rechtsrock-Konzerte mit versteckter Kamera gefilmt. Seine Aufnahmen dokumentieren ein erschreckendes Ausmaß an Radikalität und Gewaltbereitschaft. Kuban zeigt auch, welche Bedeutung Musik al s“Einstiegsdroge“ in die rechet Szene hat. Kuban musste dabei immer wieder feststellen, dass Behörden und politisch Verantwortliche in vielen Fällen eher dazu tendieren wegzusehen und zu verh
    armlosen, anstatt sich engagiert gegen Nazis einzusetzen. Er dokumentiert aber auch erfolgreiche Gegenwehr.
    Im Anschluss an die Vorführung stehen Peter Ohlendorf, der Regisseur des Filmes und der Journalist Robert Andreasch für eine Diskussion zur Verfügung.

    Unkostenbeitrag/Eintritt: 5€

    Eine Veranstaltung der DGB-Jugend München in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring München und a.i.d.a. e.V.

    Einlassvorbehalt: Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zur Veranstaltung u verwehren oder sie von dieser auszuschließen.
    (UH)

  • Für ein buntes Wiesn-Wochenende…Termine 29.09.2012

    Achtung: Das a.i.d.a.-Archiv meldet, dass die NPD-Tarnliste „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) kurzfristig am kommenden Samstag, den 29.09., sieben Kundgebungen in München angemeldet hat. Nachdem Nazis bereits gestern Abend am Jahrestag des Anschlags auf das Oktoberfest am Mahnmal für die Opfer des Anschlags Flugblätter des Kameradschaftsbündnisses „Freien Netz Süd“ verteilt haben, ist dies natürlich eine weitere Provokation, insbesondere, wenn man sich die angemeldeten Orte ansieht:

    11:30-12:00h: Asylbewerberunterkunft Baierbrunnerstr. 14 („Gegen Überfremdung und Ausländerkriminalität“)
    12:00-12:45h: Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 102 („Linke Gewalt stoppen“)
    12:45-13:30h: Darul Quran-Moschee, Ruppertstr. 5 („Gegen Überfremdung und Ausländerkriminalität)
    13:30-14:15h: Kulturladen Westend, Ligsalzstr. 44 („Linke Gewalt stoppen“)
    …14:15-15:00h: Feierwerk, Hansastr. 39 („Linke Gewalt stoppen“)
    15:30-16:15h: Hostel im ehem. Verwaltungsgebäude Klinge-Pharma, Berg-am-Laim-Str- 127-129 („Gegen Überfremdung und Ausländerkriminalität“)
    16:30-17:30h: Mira-Center, Schleißheimerstr. 506 („Gegen Überfremdung und Ausländerkriminalität“)

    Die Planung von Gegenprotesten hat begonnen, am besten könnt Ihr Euch auf http://aida-archiv.de/ auf dem aktuellsten Stand halten.
    Zudem hält die rechtspopulistische Kleinpartei „Die Freiheit“ am kommenden Samstag von 11-17h eine Kundgebung am Orléansplatz ab.

  • Stammtisch – JETZT NEU – in der Kastanienklause

    Das Fanheim, lange Zeit Heimat des allmonatlichen Stammtisches, musste leider schließen. Anwohnerbeschwerden, nicht eben unberechtigt, sollen hierfür der Grund gewesen sein. Ob und wann das Fanheim wieder geöffnet wird und unter welchen Bedingungen ist leider fraglich. Für den nächsten Stammtisch wurde jedoch, danke Herbert, eine Ausweichlocation gefunden. Man trifft sich also am

    Dienstag den 02.10.2012 um 18:60 Uhr
    in der Kastanienklause
    Martin-Luther-Str. 11, ECKE Zehentbauernstraße

    (und bevor es von google eine auf den Latz gibt, verlinken wir das Streetview-Ergebnis mal lieber nicht. Die Wirtschaft befindet sich in unmittelbarer Nähe des Sechzgerstadions an welchem übrigens noch kräftig gebaut wird)