Autor: Lfgr Admin

  • Ist man aufgewacht beim TSV?

    Es scheint tatsächlich so, als sei der Verein endlich aufgewacht. Nun lässt sich gar trefflich rätseln, was zu diesem Erwachen geführt hat. Ganz egal was es war, ob nun der Sumpf rund um die Morde der so genannten NSU oder aber das gar zu auffällige Mitmarschieren eines Löwenfans bei einem Aufmarsch der Ultra-Rechten – es scheint etwas ins Rollen gekommen zu sein.
    Vertreter der Löwen – als Beispiele seien die Spieler und der Geschäftsführer der KGaA genannt – positionierten sich eindeutig gegen Rechtsradikalismus, in Stadionzeitung wie auch auf der Homepage des Vereins wurden Erklärungen und Interviews veröffentlicht und zusätzlich einem prominenten und vorbestraften Neonazi die Mitgliedschaft im Verein verweigert.
    Mit Spannung werden nun die weiteren Maßnahmen erwartet. Wie von Verantwortlichen des TSV zu erfahren war, wird weiterhin fleißig am versprochenen Maßnahmenkatalog samt Umsetzung gearbeitet. Die Maßnahmen sollen hierbei unter anderem Aufklärung und Sensibilisierung des Themas Rechtsradikalismus gegenüber sowie auch das konsequente Vorgehen bei offensichtlicher Verbreitung radikalen Gedankengutes umfassen.
    Das bisher Umgesetzte ist durchaus lobenswert und erfreulich und wir hoffen natürlich, dass man seitens der Verantwortlichen weiterhin an diesem Thema dran bleibt. Wo man schon so fleißig am Arbeiten ist, könnte man vielleicht auf der offiziellen Seite das kleine Loch zwischen 1926 und 1942 mit Informationen füllen. Zur Geschichte des Vereins gehören schließlich nicht nur das Leben auf zu großem Fuße was die Finanzen angeht samt der schon damals auf dem Fuße folgenden Konsequenzen.

  • Sommerfest der Löwenfans gegen Rechts, Samstag 11.08.2012 15:00 Uhr

    Am Samstag, den 11. August ab 15.00 Uhr findet in der Glockenbachwerkstatt
    zum ersten Mal das „Löwen-Fans-Gegen-Rechts“-Sommerfest statt.
    Es handelt sich um eine OpenAir-Veranstaltung im Biergarten der Glocke.
    Es gibts Live Acts, Bier & Brotzeit, und natürlich den LFGR-Merchstand.
    Kommt hungrig, durstig und natürlich reichlich.

    Eure LFGR

    Zum Facebook-Event geht es HIER

    Flyer Sommerfest

    Wann: Samstag, den 11.08.2012
    Uhrzeit: ab 15 Uhr bis 22 Uhr
    Wo: Glockenbachwerkstatt, Blumenstr. 7
    Essen und Trinken: Grillen, Bier, Sommergetränke

    LIVE MUSIK, dargeboten von
    „THE KOP ROCKETS“ – Munich Punkabilly (ca. ab 15:30 Uhr)
    „LESTER“ – Accustic Rock (ca. ab 16:30 Uhr)
    „SPARIFANKAL“ – Bayrisch-Rock (ca. ab 17:30 Uhr)
    und danach
    DJ ROMAN EMPIRE

    Wir freuen uns auf Euch!

    PS: Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.

  • Nur nichts anbrennen lassen – Eine Satire von Gerd Dembowski

    Als der Sportroboter Rolf Töpperwien sich mal im Suff selbst angezündet hat, muss sein Kollege Johannes B. Kerner gut aufgepasst haben. Der Baptist eilte neulich aus der TV-Sendung „Hart aber fair“ und zündete mit einer Bengalfackel eine Puppe an. Kerner, der Burner – live! Das zeigte, wie schnell Kinder im Fußballstadion anbrennen können. Niemand erklärte, auch nicht am Abend danach bei „Menschen bei Maischberger“, dass die Zahl verletzter Stadionbesucher im Profifußball quasi gen null geht. Ob Kerner demnächst versucht, eine Bierbauchpuppe vatertagspräventiv totzubesaufen ist nicht bekannt. Ob er demnächst vom Motorrad auf Polizistendummies schießt, wahlweise an Pappwirten und Trachtendoubles demonstriert, wie gefährlich Schlägereien in Kneipen, beim Oktoberfest oder bei Schützenfesten sind, bleibt unklar.
    Oliver Pocher stand ihm als Fanexperte zur Seite und bei „Maischberger“ waren es Bernd Stelter und Marijke Amado. Vielleicht dürfen ja demnächst Wissenschaftler und Fansprecher als Flachpfannen-Comedians in einer Fan-Mini-Playback-Show auftreten.
    Die Fans in der Kritik nennen sich Ultra, wie Monatsbinden. Einige von ihnen zünden aus postpubertärem Gebaren Pyrostangen, damit sie auch mal was am Fackeln haben. Und dazu – unfassbar: Freudestrahlende Kinder und Eventottos! Sie laufen! Auf den Rasen! In ihnen allesamt erkannte Maischberger die „Taliban des Fußballs“. Bei Redaktionsschluss war noch offen, ob der Verband deutscher Taliban Maischberger dafür zerfleischbergern will oder ob die Opfer der Taliban sich bei ihr für diese längst überfällige Klarstellung von Relationen bedanken. In einem Land, in dem der Bund deutscher Ärzte ohne massenhaften Entzug von Approbationen Homosexuelle therapeutisch „heilen“ darf, ohne als desintegriert zu gelten, hätten die Taliban gegen Maischberger eh keine Chance.
    Der Verbalhooliganismus von „Hart aber fair“ und „Maischberger“ bedeutet, man kann es nicht anders sagen, eine neue Qualität. Vielleicht sogar eine neue Dimension der geballten Verblödungsgewalt? Der wie entmündigt aus der Wäsche schauende Milchbubi Pocher verkündete neugutbürgerlich empört, dass er bei der EM in die Ukraine auf seine Lachsschnittchen verzichten will, weil er von seinem Fünf-Sterne-Hotel zur VIP-Loge kein Panzerwagentaxi gestellt bekommt. Wahrscheinlich darf er weiter aus heimischen TV-Geräten heraus die Einschaltenden mit seinen verantwortlichen Expertisen zu Schamhaarfrisur, zum Ausbruch des Dritten Weltkriegs und vielleicht sogar zu Fußball gefühlsbefeuernd terrorisieren. Es wäre eine nationale Entlastung, wenn ihn wenigstens für vier Wochen auch mal die Ukrainer haben dürften.
    Bei Maischberger saß übrigens auch noch der Töpperwien. Niemand befragte ihn zu seinen persönlichen Erfahrungen mit Feuerwerk unter Alkoholeinfluss. Aber das Töppi mümmelt sich nicht traurig zwischen seine faltigen Borstenbacken. Vorwürfe, er hätte sich auf Kosten der öffentlich-rechtlich nennenden Anstalten jahrelang durch ganz Europa gehurt, haben ihn ja auch nie interessiert. Stattdessen plaudert er aus der Rumflasche, wie asi er überall auf der Welt Fußballfans erlebt hat. Fußballfans aller Welt huldigen ihm trotzdem: Dem Wissenden, dem Überlebenden, dem Töpperwien. Denn er ist ein Ultra im Bette.

    Dankeschön an Gerd Dembowski für diesen Text, den wir hier veröffentlichen dürfen.

  • 1. Mai, DGB-Familientag

    Am 1. Mai werden wir wieder unseren Stand haben. Die Veranstaltung findet diesmal nicht am Viktualienmarkt statt, sondern um den Marienplatz – ihr findet ihr uns in der Kaufingerstraße.

  • Fahrer gesucht für Kleinfeldturnier in Berlin vom 25.05. bis 27.05.2012

    Das Turnier findet am 25.05.-26.05.2012 statt (Urlaubstag also einplanen am 25.05. für die Anreise).
    Zeitplan:

    Hinfahrt: Freitag 25.05.2012: 20 Uhr: Aufwärmen im Franziskaner mit Auslosung
    Samstag 26.05.2012: 10-18 Uhr Turnier, ab 20 Uhr dann Party…
    Rückfahrt: irgendwann am Sonntag

    Wer kann mit nem 9er hochfahren oder stellt sich zur Verfügung mit seinem Auto (dann brauchen wir mindestens 2 Autos samt Fahrern?).
    Rückmeldungen bitte an: info@lfgr60.de
    Danke (UH)